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Grüne Tipps

Grüner Leben!

Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Alltag mit kleinen Veränderungen etwas umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten. Grüner Leben, grüner Reisen, grüner Essen, grüner Kaufen, grüner Haushalten... viel Spaß beim Ausprobieren. Vielleicht fallen dir ja selbst noch Mittel und Wege ein, dein Leben grüner zu gestalten?! ​

33 Tipps und Anregungen für ein Grüneres Leben. To be continued...

1) Bioprodukte

Bio-Lebensmittel fördern den Klima- und Umweltschutz, denn wer biologisch anbaut, schont die Natur und die nachwachsenden Ressourcen. Wachstum und Ertrag werden nicht künstlich gefördert und es wird nur so viel geerntet, wie die Natur zu geben bereit ist. Das bedeutet auch, dass die Verwendung von Genmanipulation beim Anbau von Bio-Produkten absolut tabu ist. Bei der Produktion von Bio-Lebensmitteln wird nur gut die Hälfte an Primärenergie verbraucht. Tiere in Bio-Haltung werden zudem unter wesentlich besseren Bedingungen gehalten als jene konventioneller Bauern. Beim Kauf von Bio-Lebensmitteln ist es wichtig, darauf zu achten, dass nicht nur Вio drauf steht, sondern auch wirklich Вio drin ist. Für die biologische Qualität eines Produkts garantieren verschiedene Siegel. ​

2) Fairtrade-Produkte

Produkte, die aus Afrika, Asien oder Südamerika kommen, werden zumeist unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen hergestellt. Dazu zählen etwa Reis, Schokolade, Kaffee oder Bananen. Oft sind damit Zwangs- und Kinderarbeit, Niedriglöhne und soziale Ausbeutung verbunden. Als KonsumentIn kann jeder/jede dazu beitragen, dass soziale und wirtschaftliche Standards auch in der Dritten Welt eingehalten werden.Produkte mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel sichern den Kleinbauernfamilien faire Preise, den ArbeiterInnen auf Plantagen, Blumenfarmen oder Teegärten bessere Arbeitsbedingungen und geben dadurch Vertrauen und Sicherheit für eine selbst bestimmte Zukunft. Die zusätzliche FAIRTRADE-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung wird in dringend notwendige Bildungs-, Gesundheits- oder Umweltprojekte investiert.
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3) Gemüse und Obst nach Saison und aus der Region / saisonal & regional einkaufen

So verlockend die saftigen roten Erdbeeren im Dezember auch sein mögen, wer Grüner leben will, sollte sie lieber im Regal stehen lassen. Regionale Produkte bedeuten kürzere Transportwege und eine Schonung von Umwelt und Ressourcen. So wird die Umwelt aktiv entlastet. Zudem profitieren Erzeuger und Händler in der Region und die regionale Landwirtschaft, der Einzelhandel und das Handwerk werden gestärkt. Man sollte regionale Produkte allerdings nur dann kaufen, wenn sie Saison haben. So gibt es zwar im Supermarkt z.B. das ganze Jahr über Tomaten aus Österreich, diese werden aber im Winter in Gewächshäusern produziert. Dadurch wird bis zu 30-mal so viel Energie benötigt als bei der Ernte von Freilandprodukten.
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4) Reduziere den Konsum von Fleisch

Der Fleischkonsum steigt weltweit rasant an und beeinflusst Umwelt, Gesellschaft und Gesundheit in erheblichem Maße. Bereits jetzt werden 80 Prozent des weltweiten Agrarlandes für die Viehhaltung verwendet. Die Fleischwirtschaft ist innerhalb der Landwirtschaft für den überwiegenden Teil der Umwelt- und Klimabelastungen verantwortlich. Dabei sind die Schäden ebenso vielfältig wie zahlreich: Kontamination von Boden, Luft und Wasser durch Düngemittel, Pestizide und Treibhausgase, Rodung der Regenwälder für Futtermittel und Weideland, Erosion und Bodenverdichtung durch Überweidung, Herstellung und Produktion von Düngemitteln und Pestiziden und die Nutzung nicht erneuerbarer Energieressourcen sind nur einige Beispiele für die Auswirkungen, die der hohe Fleischkonsum auf Klima und Umwelt hat. Hinzu kommen Massentierhaltung, Überzüchtung und nicht artgerechte Tierhaltung für die Produktion von Fleisch und tierischen Produkten. Durch den Kauf von Bio-Produkten und den (gelegentlichen) Verzicht auf Fleisch kann dies verhindert werden. 
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5) Leitungswasser trinken

Leitungswasser kostet nicht nur wesentlich weniger als Flaschenwasser, es ist zusätzlich sehr gesund und schont die Umwelt. In Österreich haben wir das Glück eine ausgezeichnete Wasserqualität nutzen zu können. Indem du Leitungswasser trinkst, kannst du im Jahr bis zu 30 Euro einsparen. Zusätzlich schonst du die Umwelt, da Leitungswasser nicht verpackt oder aufwendig transportiert werden muss. 
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6) Mach eine Einkaufsliste und plane für einige Tage im Voraus

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Für 42% der weggeschmissenen Lebensmittel sind die Endverbraucher selbst verantwortlich, der Rest geht beim Produzenten und beim Händler verloren. Während fast eine Milliarde Menschen weltweit an Hunger leidet, lebt die „westliche“ Gesellschaft im Überfluss. Individuelle Fehlplanungen führen oft zu mehr Konsum als notwendig wäre und damit zu einer Überproduktion an Lebensmittel. Der Anspruch der Kunden auf „ästhetische“ Nahrung verursacht zusätzlich eine Aussortierung von Produkten, die problemlos verzehrt werden könnten. Daher ist es wichtig, nur das zu kaufen, was auch tatsächlich benötigt wird. 
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7) Vermeide Produkte, die Kunststoff enthalten

Laut UNO gelangen jährlich rund 6 Millionen Tonnen Kunststoffmüll über Flüsse in die Ozeane. Dies führt zu verheerenden Umweltverschmutzungen und zur Zerstörung bestehender Öko-Systeme. 267 verschiedene Tierarten fallen weltweit dem Müll im Meer zum Opfer. Kunststoffe sind vor allem aus zwei Gründen umweltschädlich: Erstens lassen sie sich nur schwer und in einem langem Zeitraum abbauen und zweitens werden dadurch giftige Stoffe freigesetzt. Da die Herstellung und Verwendung von Kunststoff wirtschaftlich gesehen sehr rentabel ist, finden wir ihn bei vielen Produkten, vorwiegend in den Verpackungen, wieder. Daher sollte man, wenn man grüner leben will, darauf achten, Produkte aus Plastik, portionsweise eingeschweißte oder überflüssig verpackte Waren wie Gummibärchen in Minitütchen oder doppelt verpackte Äpfel zu meiden. Da sich der Kauf von Produkten mit Plastikverpackungen oft nicht vermeiden lässt, besteht die Möglichkeit für jeden/jede Konsumenten/Konsumentin, diese noch im Supermarkt zu entsorgen. Dadurch steigen die Müllentsorgungskosten für den Verkäufer, wodurch Druck auf den Hersteller erzeugt werden kann, auf unnötige Verpackungen zu verzichten.
mehr Infos >​ Liste plastikfreier Produkte >

8) Nimm zum nächsten Einkauf einen Stoffsack mit und verzichte auf das Plastiksackerl

Der Umstieg auf Stofftaschen zahlt sich aus: Jährlich werden 600 Milliarden Plastiksackerl produziert. Ein Sackerl wird durchschnittlich nur 20 Minuten lang verwendet, bevor es in den Müll wandert. Es dauert bis zu 400 Jahre, bis ein Plastiksackerl abgebaut ist... und die Müllberge wachsen weiter.Sollte man seine Stofftasche mal vergessen, bieten einige Supermärkte (z.B. Spar, Billa oder Hofer) bereits Sackerl aus biologisch abbaubaren Stoffen (vorwiegend aus Mais- oder Kartoffelstärke) an. Diese sind in der Regel zwar etwas teurer, können aber nach dem Gebrauch, sofern man keine andere Verwendung mehr dafür hat, beispielsweise als Behältnis für den Bio-Müll dienen.
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9) Achte darauf, Mehrweg statt Einweg zu kaufen

Mehrwegflaschen werden bis zu fünfzig Mal wieder befüllt, bevor sie recycelt werden, Einwegflaschen hingegen nur ein einziges Mal. Ein Kasten mit 20 Mehrwegflaschen aus Glas ersetzt somit 1000 Einwegflaschen. Für die Herstellung einer Einwegflasche wird drei bis fünf Mal mehr Energie verbraucht als für die einer Mehrwegflasche. Auf diese Weise können mit der Benutzung von Mehrwegflaschen wertvolle Ressourcen geschont werden. Durch den Kauf und die Retournierung einer Mehrwegflasche an den Verkäufer setzt man als KonsumentIn einen Kreislauf in Gang, der letzten Endes dazu führt, dass zum einen eine unnötige Ansammlung von Müll verhindert wird und zum anderen die Energiekosten für die Herstellung deutlich gesenkt werden.
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10) Lass das Auto öfter stehen

und steig bei Möglichkeit auf ein Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel um. Durch die Verbrennung fossiler Energieträger (Diesel, Benzin) für den Antrieb eines Kraftfahrzeuges werden Schadstoffe und Treibhausgase (v.a. Kohlendioxid und Stickstoffoxide) in die Luft geschleudert, welche das Klima und die Umwelt stark belasten. Der Verkehr macht in Salzburg mehr als 1/3 und damit den größten Teil des Endenergieverbrauchs aus. Auch wenn sich die Benützung des Autos oft nicht vermeiden lässt, so endet jede zehnte Auto-Fahrt in Österreich bereits nach 1 km und jede zweite nach max. 5 km. Das sind durchaus Wege, die mit dem Fahrrad, Öffentlichen Verkehrsmittel oder gar zu Fuß zu bewältigen wären.
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11) Bilde Fahrgemeinschaften oder greif auf Carsharing zurück

Sollte aufgrund längerer zu bewältigender Strecken und fehlender Angebote des Öffentlichen Verkehrs der Verzicht auf das Auto nicht möglich sein, gibt es, vor allem für PendlerInnen, die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu bilden. Oft ist der Wohnort nicht mit dem Arbeitsort ident und bei Wegen in einen oder aus einem Ballungsraum (z.B. Salzburg, Hallein, St. Johann, Zell am See) nicht der einzige. Daher ist es sowohl aus ökologischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll, mehrere Personen in einem Auto unterzubringen. Dies spart Spritkosten und verringert die Schadstoffemissionen.
Für Menschen, die nur gelegentlich ein Auto benötigen, gibt es die Möglichkeit des „Carsharings“. Dadurch kann man sich einerseits die Anschaffung eines eigenen Autos ersparen und zusätzliche Kosten verhindern (Versicherungen, Reparaturen etc.), andererseits kann somit sichergestellt werden, dass das Auto nur dann verwendet wird, wenn es auch wirklich notwendig ist.​
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12) Achte beim Kauf auf spritsparende oder alternativ betriebene Autos

Die technologische Entwicklung in der Automobilbranche ermöglicht es heute, spritsparende oder alternativ betriebene Autos (Elektroautos) zu erwerben. Autos, die weniger Sprit verbrauchen, ersparen Kosten, belasten die Umwelt weniger als andere. Dafür sind Gewicht, Größe und technische Bauart von entscheidender Bedeutung. In den letzten Jahren werden zunehmend auch Elektroautos hergestellt. Diese werden mittels Batterie mit Strom aufgeladen und produzieren daher keine direkten Abgase. Obwohl durch die Erzeugung oder den Import von Strom, der immer noch zum Großteil aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, die Umwelt belastet wird, gelten Elektroautos als die umweltfreundlichere und nachhaltigere Alternative, da die Innovation der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien (Sonne, Wind, Wasser) mehr gefördert wird und bessere Zukunftsaussichten hat als alternative Treibstoffe.
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13) Achte auf ein umweltfreundliches Fahrverhalten

Abgesehen davon, dass beim Neukauf eines Autos auf umweltschonende Standards geachtet werden kann, lässt sich auch das Fahrverhalten umweltfreundlicher gestalten. Dazu gehört zum Beispiel, den Motor nicht warm laufen zu lassen und gleich nach dem Start loszufahren, ihn u.a. bei Staubildung abzuschalten, generell mit niedriger Drehzahl, d.h. mit dem höchst möglichen Gang zu fahren und in der Beschleunigung früh zu schalten. Zudem sollte auf den Reifendruck Acht gegeben und das Ladegewicht bei Möglichkeit gering gehalten werden. Wichtig ist, vorausschauend zu fahren, um z.B. Bremsmanöver zu verhindern, wodurch vermehrt Sprit verbraucht wird. Auch der Stromverbrauch im Auto kann reduziert werden, indem zum Beispiel bei warmen Temperaturen nicht die Klimaanlage läuft und gleichzeitig die Fenster geöffnet werden. Mehr Infos >​

14) Reise grüner

Auch beim Reisen ist es möglich den Aspekt der Nachhaltigkeit und des Umweltschonens in den Vordergrund zu rücken. Fernreisen mit dem Flugzeug oder Auto können sehr schädlich für unsere Umwelt und unser Klima sein. Versuche deshalb schon bei der Reiseplanung ein Ziel zu wählen, das du mit dem Zug oder dem Bus erreichen kannst. Vermeide wenn möglich Kurzstreckenflüge die unter 700 km liegen. Wenn dein Reiseziel nur mit dem Flugzeug erreichbar ist, kannst du z.B. versuchen die Reisedauer an die Entfernung anzupassen, um somit den CO2 Ausstoß auszugleichen. Weiteres kannst du vor Ort statt einen Mietwagen zu nutzen auf den örtlichen Bus umsteigen oder zu Fuß gehen. Versuche regionale Gerichte zu essen, dadurch lernst du nicht nur das Land und seine Traditionen besser kennen, du unterstützt auch die regionalen Betriebe und
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15) Achte bei der Wahl der Unterkunft auf ökologische und soziale Kriterien

Durch umweltschonendes Reisen können die ökologischen Folgen des Tourismus verringert werden. Auch bei der Wahl der Unterkunft gibt es heutzutage immer mehr ökologische und umweltfreundliche Alternativen. Versuche ein regionales Hotel zu wählen. Dadurch unterstützt du die lokale Beschäftigung, faire Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung. Durch Umweltlabel wie das „Europäische Ecolabel“ oder das „Umweltzeichen“ kannst du sicherstellen, dass dein gewähltes Hotel umweltschonend ist. Hotels und Pensionen mit diesem Label achten z.B. auf Abfallvermeidung- und Trennung; Sie gehen sparsam mit Wasser und Energie um und wählen ihre Lage nach ökologischen Aspekten.
Umweltfreundliche Hotels
Einkaufsführer "Bewusst Reisen"
Österreichisches Umweltzeichen
Europäisches Umweltlabel

16) Lass Elektrogeräte nicht auf Stand-by laufen

Elektrogeräte im Stand-by-Modus sind regelrechte Stromfresser: In einem durchschnittlichen Haushalt verbrauchen Fernseher, HiFi-Anlage und Co. bis zu 80 Euro jährlich reine Stand-by-Stromkosten – oft mehr, als der eigentliche Betrieb. Wer auf den Stand-by-Betrieb verzichtet, kann seinen Energiebedarf um etwa zwei Drittel reduzieren. Damit man nicht immer jedes Gerät einzeln ein- und ausschalten muss, gibt es Mehrfachsteckdosen mit Schalter. Durch diesen können z.B. bei Abwesenheit oder in der Nacht alle Geräte vom Stromnetz getrennt werden und verbrauchen damit auch keine Energie für den Standby-Betrieb.
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17) Surfe grüner

Die Verwendung des Internets und insbesondere von Suchmaschinen erzeugt CO2. Einerseits durch die vom User verursachten Stromkosten, andererseits durch den Betrieb von Servern (z.B. für Yahoo, Google etc.). Das Umweltbundesamt in Deutschland schätzt den Energieverbrauch einer Suchanfrage ebenso hoch ein, wie die Menge, die notwendig ist, um mit einer 4-Watt-Energiesparlampe eine Stunde lang Licht zu erzeugen. Mit umweltfreundlichen Suchmaschinen wie etwa ecosia.org, treehoo.com oder www.ecocho.com kann man ganz unkompliziert zur Schonung der Umwelt beitragen. Bei ecosia kommt der Strom für die Server aus erneuerbaren Energien und 80% der Einnahmen kommen dem Schutz des Regenwaldes zu Gute. Treehoo und Ecocho wollen zur CO2-Neutralität beitragen, indem sie zum Ausgleich der im Alltag entstehenden Emissionen Bäume anpflanzen lassen.​

18) Batterien/Akkus

Durch die steigende Mobilität werden immer mehr Geräte durch Batterien und Akkus mit Strom versorgt. Batteriestrom ist jedoch an die 1000-mal teurer als herkömmlicher Netzstrom. Für die Herstellung von Batterien braucht man 40- bis 500-mal mehr Energie als beim Gebrauch abgegeben werden kann. Durch die Verwendung von Akkus kannst du den Energieverbrauch verringern und bist langfristig auf der kostensparenden Seite. Wenn du deine Akkus gut pflegst und achtsam damit umgehst, kannst du diesen bis zu 1000-mal auf- und entladen. Du solltest Batterien auf keinen Fall einfach in den Hausmüll werfen! Gib diese einfach bei deiner Gemeinde, bei Sammelstellen oder Händlern ab.
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19) Reparieren statt neu kaufen

Je länger ein Produkt verwendet wird, desto weniger Ressourcen werden verbraucht und weniger Abfall entsteht. Elektrogeräte, die einen Defekt haben, werden heutzutage häufig weggeschmissen und nicht mehr repariert. Wenn du Geräte, die noch funktionieren, aber einen kleinen Fehler haben, reparieren lässt, kannst du nicht nur Rohstoffe, Energie und Geld sparen, sondern du vermeidest auch noch Abfall. Zusätzlich unterstützt du den Erhalt von heimischen Arbeitsplätzen und ein nachhaltiges Denken.
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Reperaturführer Salzburg

20) Beleuchtung

Im Haushalt sind 10% des durchschnittlichen Stromverbrauchs auf die Beleuchtung zurückzuführen. Neben dem Kühl- und Gefrierschrank schlummert hier also das größte Energie-Einsparpotenzial. Energiesparlampen der neuen Generation halten ca. 8-mal länger als die klassischen, veralteten Glühlampen. Dabei geben Energiesparlampen zusätzlich bis zu 5-mal mehr Licht ab, verbrauchen dabei aber 80% weniger Energie. Indem du vermeidest, Energiesparlampen in zu kurzen Intervallen ein- und auszuschalten (große Schalthäufigkeit), kannst du die Lebensdauer deiner Lampe zusätzlich steigern. Am energieeffizientesten ist derzeit die LED-Lampe. Diese Lampen sind zwar bei der Erstanschaffung relativ teuer, sie verbrauchen jedoch am wenigsten Energie und haben eine sehr lange Lebensdauer.
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LED-Leuchtkörper

21) Verwende Recyclingpapier

Zur Papiergewinnung werden Bäume gefällt. Mittlerweile ist der weltweite Papierbedarf so hoch, dass jeder dritte gefällte Baum zu Papierverarbeitung verwendet wird. Das bedeutet, dass jährlich etwa 15 Millionen Hektar Wald abgeholzt werden, um Papier herzustellen – alle zwei Sekunden so viel wie ein Fußballfeld. Recyclingpapier hingegen wird fast zur Gänze aus bereits benutztem Papier gewonnen und spart dadurch 1,8 Tonnen Holz gegenüber neu hergestelltem Papier. Dadurch wird der Wald geschont, bis zu 60% Energie und Wasser bei der Herstellung gespart, Abfall reduziert und es entsteht weniger Belastung für Luft und Gewässer. mehr Infos >​
Greenpeace: Pflanzen Sie einen Baum

22) Recycling-Klopapier

Pro Tag verwendet ein Mensch ca. vierzig Blatt Klopapier. So kommen pro Menschenleben über 6000 Rollen Klopapier zusammen. Reguläres Klopapier wird aus Holz hergestellt. Bei der Herstellung von Recycling-Klopapier wird anstatt neuen Papiers Altpapier verwendet. Zusätzlich wird bei der Herstellung von Recycling-Klopapier viel weniger Wasser verbraucht als bei der Herstellung von normalem Klopapier. Recycling-Klopapier schont dadurch nicht nur die Ressourcen sondern auch Wasser und Energie. Du erkennst echtes Recycling-Klopapier z.B. am „Blauen Engel“ Symbol.
Wald retten - mit Recycling-Klopapier >
Recycling-Klopapier in Österreich >
Umweltzeichen "Blauer Engel" >

23) Pflanze einen Baum & lege einen Gemüse- und Kräutergarten an

Jeder ausgewachsene Baum erzeugt im Jahr so viel Sauerstoff wie zwei Menschen in derselben Zeit verbrauchen. Zusätzlich bindet jeder Baum auch CO2 aus der Luft. In einem Leben absorbiert ein Baum somit eine Tonne Kohlenstoff. Eine Buche nimmt sogar an die 10 Tonnen CO2 in ihrem Leben auf – das ist so viel wie eine durchschnittliche Familie pro Jahr an CO2 erzeugt. Jeder Baum trägt außerdem dazubei, lokale Ressourcen zu bewahren, und bietet Lebensraum für viele verschiedene Tierarten. Das Pflanzen eines Baumes leistet somit einen Beitrag für unsere Umwelt, Wälder und Urwälder. Wenn du die Möglichkeiten dazu hast, kannst du dir einen eigenen Gemüse- und Kräutergarten anlegen. Dadurch hast du nicht nur Produkte, wo du genau weißt, woher sie kommen und mit was sie behandelt wurden, du hilfst zusätzlich der Umwelt, indem du unnötige Energie, Verpackungsmaterial und Transportkostenreduzierst.

Bäume pflanzen - eine Anleitung >
Greenpeace: Pflanzen Sie einen Baum >
Plant for the Planet >

24) Postwurf abbestellen

Pro Jahr und Haushalt entstehen bis zu 100 kg Papierabfall durch Postwurfsendungen. Diese (oft) ungewollte und ungelesene Werbung belastet die Ressourcen der Erde unnötig. Durch das Abbestellen dieser Werbung kannst du nicht nur die Ressourcen schonen, du sparst dir selber die Abfallentsorgung und somit Zeit. Um von vornherein ungewollte Werbung zu vermeiden, kannst du dir auf deinen Briefkasten das „Keine unadressierte Werbung“-Pickerl aufkleben. Falls du an dich adressiertes Werbematerial erhältst, welches du nicht bestellt hast, kannst du den Absender in die Robinsonliste eintragen lassen.
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25) Geschirr spülen

Jeder Waschgang in der Geschirrspülmaschine braucht im Durchschnitt zwischen 13-20 Liter Wasser. Wäscht man von Hand ab, braucht man sogar an die 30 Liter. Durch diesen erhöhten Verbrauch entsteht auch ein höherer Warmwasserverbrauch, was wiederum zu einem gesteigerten Stromverbrauch für die Erzeugung von Warmwasser zur Folge hat. Anstatt mit der Hand zu spülen, kannst du in einen energieeffizienten Geschirrspüler investieren. Auch der Verzicht auf das Vorspülen spart den unnötigen Verbrauch von Strom und Wasser, da viele Flecken nicht durch Vorspülen entfernt werden können. Achte ebenfalls darauf, dass du die Geschirrspülmaschine voll beladest. Trotz neuer Sparprogramme für halb volle Maschinen verbraucht eine volle Maschine immer noch weniger Energie als zwei halb volle Maschinen.
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26) Heizkosten sparen

Viele Haushalte stellen ihre Heizung wärmer ein als nötig. Schon durch ein Grad Celsius weniger, kann der Energieverbrauch um rund sechs Prozent gesenkt werden. Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 18-20°C. Diese Temperatur schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ist auch optimal für die Atemwege und tut deiner Gesundheit somit gut! Nicht nur das richtige Heizen ist wichtig, auch das Lüften von Räumen kann unnötig Energie verbrauchen. Um effizient und energieschonend zu lüften, solltest du mehrmals täglich für maximal fünf Minuten stoßlüften. Luft im Heizkörper kann die Heizleistung stark verringern da weniger Wärme abgegeben wird, dies verbraucht zusätzlich Energie. Das regelmäßige Entlüften und Nachfüllen von Wasser im Heizkörper steigert die Heizkraft und senkt den Verbrauch. Verdecke den Heizkörper nicht mit Gegenständen wie Möbeln oder Gardinen, dadurch kann die Hitze nicht optimal an den Raum abgegeben werden. Nachts solltest du Rollläden und Gardinen geschlossen halten um einen Energieverlust über die Fenster zu vermeiden. Spalten in Fenstern und Türen sollten durch Abdichtband geschlossen werden. Dieses ist schon für wenige Euros im Baumarkt erhältlich.
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27) Wasser sparen

Die SalzburgerInnen verbrauchen im Durchschnitt pro Tag 130 Liter Wasser zum Kochen, Waschen, für die Toilettenspülung usw. Der größte Anteil des Wasserverbrauchs entsteht dabei beim Duschen und Baden. Durch den Wechsel von herkömmlichen Duschköpfen zu Wasser sparenden Duschköpfen verbraucht man etwa halb so viel Wasser bei gleichem Duschvergnügen. Der Wasserverbrauch wird dadurch von bis zu 18 Liter Wasser pro Minute auf ca. 6 Liter Wasser verringert. Beim Zähneputzen, Händewaschen und Rasieren kann man durch Abdrehen des Wassers ebenfalls sparen. Die Investition in einen Toilettenspülkasten mit weniger Fassungsvermögen als 6 Liter senkt ebenso den Wasserverbrauch wie die Benützung der Unterbrechungstaste für „kleine Stuhlgänge“.
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28) Beim Kochen sparen

Achte beim Kochen darauf, die Töpfe mit einem passenden Deckel zuzudecken. Dies verringert nicht nur den Energieverbrauch, sondern verkürzt auch die Kochdauer erheblich und spart somit Zeit. Zum Erhitzen für 1½ Liter Wasser benötigt man ohne Deckel z.B. dreimal so viel Energie als beim Erhitzen mit Deckel. Der Topf oder die Pfanne sollte eben auf der Kochplatte aufliegen – dadurch wird die Hitze der Kochplatte optimal ausgenutzt. Ist ein Topf nur 3 cm kleiner als die Platte, gehen 30% der Energie verloren. Nutze zum Erwärmen von Kochwasser und Tees einen Wasserkocher anstelle des Herds. Dadurch kannst du bis zu 40% Energie einsparen.
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29) Waschen

Wie beim Geschirrspüler solltest du auch bei der Waschmaschine darauf achten, dass diese voll beladen ist. Eine nichtvolle Maschine braucht fast gleich viel Strom wie eine volle Maschine. Außer bei stark verschmutzter Wäsche solltest du auf die Vorwäsche verzichten. Dadurch sparst du nicht nur bis zu 10% Energie, sondern schonst auch die Umwelt durch weniger Abwasser und Waschmittel. So oft wie möglich solltest du auf die Benutzung eines Wäschetrockners verzichten. Dieser braucht sehr viel Energie. Hänge die Wäsche zum Trocknen ins Freie oder in einen geschlossenen, gut gelüfteten Raum. Wasch deine Wäsche bei niedrigen Temperaturen (zwischen 30 und 40 Grad), auch dadurch verringerst du den Energieverbrauch.​

30) Richtig Kühlen und Gefrieren

Der Kühlschrank ist in den meisten Haushalten das Gerät mit dem größten Energieverbrauch. Durch das Ersetzen alter Kühl- und Gefrierschränke durch neuere, energiesparendere Versionen (Energieklasse A+/++) kann der Energieverbrauch deutlich reduziert werden.Überleg dir schon vor dem Öffnen des Kühl- oder Gefrierschrankes, was für Lebensmittel du brauchst – dadurch hältst du die Zeiten, in denen die Tür geöffnet ist und Energie entweicht, möglichst gering. Kontrolliere regelmäßig die Dichtungen und erneuere diese gegebenenfalls. Dichtungen sollten nie feucht oder porös sein. Achte auch auf die richtige Kühltemperatur. Beim Kühlschrank sollte die Temperatur zwischen plus 4-6°C liegen, bei Gefrierschränken um die -18°C. Neben der Lagerung der Lebensmittel in den richtigen Kühlzonen solltest du den Gefrierschrank regelmäßig abtauen, da Eis die Kühlelemente isoliert und somit mehr Energie erzeugt werden muss, um die Kühltemperatur konstant zu halten. Bevor du gekochte Speisen in den Kühlschrank stellst, solltest du diese abkühlen lassen.
Bewusst Kühlen & Gefrieren >
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31) Reinigen

Auch beim Reinigen und Putzen ist es möglich die Umwelt zu schonen und Energie zu sparen. Anstatt Chemiekeulen kannst du beim Reinigen auf biologisch abbaubare Wasch- und Reinigungsmittel zurückgreifen. Diese schonen nicht nur die Umwelt, sondern sind auch besser für deine Gesundheit, da sie weniger gesundheitsgefährdende Substanzen enthalten. Versuche, bevor du chemische Reinigungsmittel verwendest, den Schmutz mit mechanischen Mitteln (Schwamm, Bürste) zu entfernen. Bei hartnäckigen Flecken hilft es oft, das Reinigungsmittel über Nacht einwirken zu lassen – dadurch lässt sich Schmutz in den meisten Fällen ganz leicht entfernen. Durch ein Haarsieb kannst du z.B. Abflussverstopfungen in der Dusche vorbeugen – dadurch ist es möglich auf scharfe Abflussreiniger zu verzichten. Mehr hilft nicht mehr – auf die richtige Dosierung kommt es an. Eine Überdosierung von Putzmittel hilft nicht besser gegen Flecken, sondern belastet unnötig die Umwelt und strapaziert deinen Geldbeutel.Glas lässt sich z.B. sehr gut reinigen, indem man klares Wasser mit etwas Spülmittel, Essig oder Spiritus mischt. Nachpolieren mit Zeitungspapier sorgt für ein streifenfreies Ergebnis. Bei Kalkablagerungen hilft Essig und Zitrone. Sie lösen nicht nur Kalk, sondern wirken auch gegen Bakterien. Zum Reinigen des WCs eignet sich Zitronensäure besonders gut.
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32) Müll trennen

Trotz umweltschonendem Einkaufen entsteht immer auch Müll. Damit dieser richtig verarbeitet und wiederverwertet werden kann, muss er zuerst richtig getrennt werden. Durch das Recycling wird die Gewinnung von Sekundärstoffen aus Abfällen ermöglicht. Dadurch verringert sich der Bedarf an Primärrohstoffen und es wird weniger Energie und Chemie benötigt. Wertvolle Rohstoffe können somit wiederverwertet werden und Umweltbelastungen durch neue Rohstoffgewinnung werden reduziert. Bei derTrennung sollten folgende Stoffe getrennt entsorgt werden: Restmüll (Abfälle die keiner stofflichen Verwertung zugeführt werden können), Biomüll (organische Abfälle), Papier und Karton, Glas, Metall und Alu, Verpackungen, Sperrmüll und Sondermüll. Eine genaue Liste, welcher Gegenstand wie getrennt wird, findest du hier .
Müll richtig sammeln >
Abfalltrennung beginnt im Haushalt >

Müll-ABC >

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33) Fair hergestellte Kleidung

Kleidung ist nicht nur ein Nutzgegenstand, den wir jeden Tag benötigen, er ist auch Ausdruck dafür, wer wir sind. Ökologische und faire Mode muss heute jedoch nicht mehr öko aussehen. Es gibt mittlerweile viele Modelabels (Göttin des Glücks, Hessnatur, ALILA), die zeitgemäße Kleidung im Hinblick auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit produzieren. Wichtig ist hierbei darauf zu achten, woher die Baumwolle kommt. Gütesiegel wie „FAIRTRADE-Baumwolle“ oder „Global organic textile standard“ garantieren dir, dass die Bauern für ihre Baumwolle einen Mindestpreis bekommen, die Baumwolle nach Kriterien der biologischen Landwirtschaft hergestellt wurde und zudem auch soziale Aspekte beachtet werden. Eine Liste verschiedener Gütesiegel findest du hier.

Fair produzierte Kleidung findest du in Österreich z.B. in „Weltläden“ oder in zahlreichen Online-Shops. Durch fair produzierte Kleidung unterstützt du die Armutsbekämpfung, schaffst bessere Arbeitsbedingungen und schonst auch noch die Umwelt.
www.wearfair.at
www.goettindesgluecks.at

www.fairtrade.at

www.cleanclothes.at

www.fairwear.org

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