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am 9. März

"Lehrlingsoffensive": Verbindliche Qualtitätssicherung fehlt weiter

Birgit Schatz - Modernisierung einzelner Lehrberufe ist zu begrüßen.

„Es ist absolut notwendig, dass Lehrberufe aktualisiert und an die Anforderungen der digitalisierten Arbeitswelt angepasst werden. In Kombination mit der Förderung von zweiwöchigen Sprachkursen und der Aufstockung der geförderten Plätze für Vorbereitungskurse ist der Begriff ‚Lehrlingsoffensive‘ wohl etwas übertrieben“, stellt Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen klar.

„Doch was bringen diese Veränderungen, wenn es nach wie vor Zufall ist, ob ein Lehrling eine gute Ausbildung erhält oder sich drei Jahre mit Hilfsarbeiten herumschlägt? Minister Mitterlehner hat vor Jahren die Qualitätsprobleme erkannt, doch anstatt eines verbindlichen Qualitätssicherungskonzepts, gibt es lediglich ein freiwilliges Angebot an Betriebe, diese Instrumente zu nutzen. Wie wir wissen, wird dies wenig in Anspruch genommen. Deswegen braucht es endlich Schritte in Richtung verbindliche Qualitätssicherung“, macht Schatz deutlich.

„Was bei all der Diskussion um die Lehrausbildung oft zu kurz kommt: Eine Bildungsreform, die in den Klassenzimmern ankommt, ist längst überfällig. Diese messen wir an dem Anspruch, dass sie es schafft, PflichtschulabsolventInnen mit ausreichendem und gutem Grundwissen für den weiteren Bildungsweg auszurüsten. Dies ist der viel sinnvollere Weg als teure Zusatzangebote während der Lehrausbildung um z.B. rechnen zu lernen“, betont Schatz.

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