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am 19. Februar

Ausschussberatungen am 20. Februar 2019 in leichter Sprache

Kimbie Humer-Vogl - Themen: Wohnen, Karate, Besseres Steuer-System, Kinderärztinnen und Kinderärzte

Am Ende des Berichtes gibt es ein Wörterbuch. 

Alle unterstrichenen Wörter werden im Wörterbuch erklärt!

Am 20.Februar 2019 von 9.00 bis 17.00 Uhr

gibt es wieder Ausschussberatungen des Salzburger Landtags.

Erstmals seit der Umbauphase finden die Ausschuss-Beratungen wieder im Chiemseehof statt.

Die Tagesordnung findet man im Internet hier​.        

 

Im Ausschuss für Infrastruktur, Mobilität, Wohnen und Raumordnung werden zwei Tagesordnungspunkte besprochen.


 

Top 1 (9.00 Uhr): Billiger Wohnen (Antrag der ÖVP)

Viele Menschen brauchen in Salzburg Wohnungen.

Damit mehr Wohnungen gebaut werden hat die ÖVP eine Idee:

Gemeinden, die Grundstücke kaufen, um darauf Wohnungen zu bauen,

sollen in Zukunft dafür weniger Steuern zahlen.

Wenn die Gemeinden weniger Steuern zahlen müssen,

wenn sie ein Grundstück kaufen,

dann werden auch die Wohnungen, die darauf gebaut werden billiger.

Die Einsparungen werden aber nur sehr gering sein.

Wie die anderen Parteien darüber denken, werden wir am Mittwoch sehen.

Top 9 (16.00 Uhr): Gute Möbel für das neue Dienstleistungs-Zentrum (Antrag der ÖVP)
 
​Das Land Salzburg möchte ein neues Dienstleistungs-Zentrum zu bauen.


Im Dienstleistungs-Zentrum arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes.

Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes zurzeit neue Möbel bekommen,

sind diese Möbel zwar nicht gesundheitsschädlich.

Aber oft enthalten die Möbel trotzdem noch schädliche Stoffe.

Und die Möbel sind meist nicht in Salzburg gemacht. 

Das heißt: Bis die Möbel in Salzburg landen, werden sie einen weiten Weg mit Lastwägen transportiert.

Das verursacht Schadstoffe in der Luft.

Die Möbel werden auch oft in Ländern produziert,

in denen die Menschen keinen gerechten Lohn für ihre Arbeit bekommen.

Die Grünen wollen, dass im neuen Dienstleistungs-Zentrum gute Möbel sind.

Also Möbel, die keine Schadstoffe enthalten, die keine langen Transportwege haben

und die gerecht hergestellt worden sind.

Wie die anderen Parteien darüber denken, werden wir am Mittwoch hören.

 

Bildungs-, Sport- und Kulturausschuss  werden am Mittwoch zwei Tagesordnungs-Punkte besprochen.


Top 2 (9.30 Uhr): Unterstützung für das Karate Turnier (Antrag der SPÖ)

Karate ist ein Kampfsport.

Jedes Jahr gibt es in Salzburg ein großes Karate Turnier.

Karate-Kämpferinnen und Kämpfer aus vielen Ländern kommen dafür nach Salzburg.

Der Salzburger Karate-Verband organisiert das Karate Turnier.

Ein großes Turnier zu organisieren kostet viel Geld.

Der Salzburger Karate-Verband hat jedes Jahr viel Mühe das Geld dafür zu bekommen.

Deshalb möchte die SPÖ, dass das Land Salzburg dafür sorgt,

dass das Turnier auch weiterhin in Salzburg stattfinden kann.

Welche Ideen die Parteien dazu haben, werden wir am Mittwoch sehen.

 

Top 7 (15.00 Uhr): Mehr Geld für die Fachhochschule (Antrag der SPÖ)

Die SPÖ möchte, dass die Fachhochschule mehr Geld bekommt.

Die Fachhochschule ist eine Schule an der Menschen

nach der Matura eine weitere Ausbildung machen können.

Die SPÖ möchte, dass die Landesregierung die Bundesregierung

um eine sehr hohe Summe Geld für die Fachhochschule bittet.

Wie die anderen Parteien darüber denken werden wir am Mittwoch hören.



Am Mittwoch werden im  Verwaltungs- und Verfassungsausschuss  zwei Tagesordnungspunkte besprochen.

 

Top 3 (10.00 Uhr): Zu wenig Personal bei der Staatsanwaltschaft (Antrag der FPÖ)

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat zu wenig Personal.

Zurzeit gibt es zu wenig Büro-Mitarbeiter und Büro-Mitarbeiterinnen

bei der Staatsanwaltschaft Salzburg.

Weil es zurzeit schwer ist Arbeitskräfte zu finden.

Die FPÖ möchte, dass sich die Landesregierung darum kümmert,

dass die Staatsanwaltschaft Salzburg genug Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Büroarbeit findet.

Diese Idee wird am Mittwoch diskutiert.

Top 5 (11.30 Uhr): Chancen-Gleichstellung für Frauen (Antrag der NEOS)

Es gibt zu wenige Frauen in der Politik.

Die NEOS möchten, dass es mehr Frauen in der Politik gibt.

Dazu soll die Landesregierung für Frauen eigene Angebote anbieten,

damit sich Frauen entschließen, Politikerin zu werden.

Wie die anderen Parteien über diese Idee denken, werden sie am Mittwoch sagen.

 
 

Im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Lebensgrundlagen werden zwei Tagesordnungspunkte besprochen.

 

Top 6 (14.00 Uhr): Ökosoziale Steuerreform (Antrag der Grünen)

 Unser Klima ist in Gefahr.

Die Erde erwärmt sich, das führt zum Beispiel zu Trockenperioden, wo es zu wenig regnet.

Österreich tut zu wenig, um das Klima zu retten.

Zum Beispiel gibt es in Österreich zu wenig Steuern auf umweltschädliches Verhalten.

Die Grünen wollen, dass es höhere Steuern auf umweltschädliches Verhalten gibt.

Zum Beispiel sollen Menschen und Firmen mehr Steuern für Öl und Gas zahlen müssen.

Damit aber Menschen mit wenig Einkommen durch höhere Steuern keinen Nachteil haben, sollen sie gleichzeitig weniger Steuern auf ihr Arbeitseinkommen zahlen müssen.

Diese Art der Veränderung bei den Steuern nennt man "ökosoziale Steuerreform".

Was die anderen Parteien davon halten, werden wir am Mittwoch hören.

 

Im Sozial-, Gesellschafts- und Gesundheits-Ausschuss  wird am Mittwoch ein Tagesordnungs-Punkt besprochen.


Top 4 (10.30 Uhr): Lehrpraxen für Kinderärzte (Antrag der ÖVP)

Es gibt zu wenig Kinderärztinnen und Kinderärzte.

Bei Hausärztinnen und Hausärzten können junge Medizinerinnen und Mediziner

während ihrer Turnusausbildung eine Art Lehre in einer Hausarztpraxis machen. 

Die Turnusausbildung ist eine praktische Ausbildung,

die die jungen Medizinerinnen und Mediziner nach ihrem Studium machen müssen.

Früher haben die jungen Medizinerinnen und Mediziner diese Ausbildung nur im Krankenhaus gemacht.

Danach sind sie gern im Krankenhaus geblieben.

Jetzt entscheiden sich mehr Ärztinnen und Ärzte dafür,

selbst Hausärztin oder Hausarzt zu werden.

Damit sich auch mehr Ärztinnen oder Ärzte dazu entscheiden Kinderärztin oder Kinderarzt zu werden,

möchte die ÖVP, dass man auch bei einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt

nach dem Studium eine Art Lehre machen kann.

Diese Idee wird am Mittwoch diskutiert.

 

Im Finanz-Überwachungs-Ausschuss wird ein Tagesordnungs-Punkt besprochen.


Top 7 (15.00 Uhr): Mehr Transparenz (Antrag der FPÖ)

Es gibt eine Transparenz-Datenbank des Landes Salzburg. 

Transparenz bedeutet, dass alle Menschen alle Informationen bekommen.

Es gibt eine sogenannte Transparenz- Datenbank des Landes Salzburg.

Das ist eine Computer-Datei in der alle Förderungen,

die das Land Salzburg ausbezahlt aufgelistet sein sollen.

Da steht also drinnen, wer Geld vom Land bekommen hat.

Und wieviel Geld.

Und wofür.

Alle Menschen können diese Datei im Internet anschauen.

Die FPÖ möchte, dass in der Datenbank noch mehr Förderungen aufgelistet werden.

Wie die anderen Parteien darüber denken werden wir am Mittwoch hören.

 

WÖRTERBUCH

 

 

Wörter, die nur in dieser Ausschuss-Sitzung vorkommen:


Steuern

Eine Steuer ist ein Geldbetrag, der dem Finanzamt bezahlt werden muss,

wenn man ein Geschäft macht. 

 

Turnier

Ein Turnier ist ein großer Sport-Wettkampf.


Verband

Ein Verband ist ein Zusammenschluss von Vereinen.


Dienstleistungs-Zentrum des Landes

Im Dienstleistungs-Zentrum des Landes arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes.


Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft ist eine Behörde.

In der Staatsanwaltschaft arbeiten Staatsanwälte für den Staat.

Die Staatsanwaltschaft arbeitet mit der Polizei und dem Gericht zusammen.

Die Staatsanwaltschaft prüft, ob eine Person eine Straftat gemacht hat oder nicht gemacht hat.

Die Staatsanwaltschaft klagt dann die Strafttat beim Gericht an

und macht einen Vorschlag für die Strafe. 


Lehrpraxen

Lehrpraxen sind Ordinationen wo junge Mediziner praktische Erfahrung sammeln können.


Transparenz

Transparenz bedeutet Offenheit. Es gibt keine Geheimnisse.


Wörter, die in jeder Ausschuss-Sitzung vorkommen:
 

Top:

Top ist die Abkürzung für Tagesordnungspunkt.

Tagesordnungs-Punkt:

Jede Sitzung ist in Tagesordnungspunkte eingeteilt.

Jeder Tagesordnungspunkt bekommt ein eigenes Thema.

Dieses Thema wird dann in dem jeweiligen Tagesordnungspunkt diskutiert.

Ausschüsse:

Ein Ausschuss ist eine Art Arbeitsgruppe.

Es gibt 10 verschiedene Ausschüsse zu 10 verschiedenen Themenbereichen.

In jedem Ausschuss dürfen 11 Landtags-Abgeordnete mit-diskutieren

und gemeinsam ein Ergebnis abstimmen.

Außerdem dürfen die Klubchefs aller Parteien mitdiskutieren.

Die Klubchefs sind die Chefs der einzelnen Parteien.

Die Ausschüsse bestehen aus Landtags-Abgeordnete aus diesen Parteien:

5 Abgeordnete sind von der ÖVP

2 Abgeordnete sind von der SPÖ

2 Abgeordnete sind von der FPÖ

1 Abgeordneter oder 1 Abgeordnete ist von den Grünen

1 Abgeordneter oder 1 Abgeordnete ist von NEOS

Alle anderen Landtags-Abgeordneten sind auch bei den Ausschüssen dabei.

Sie dürfen aber nicht mitreden.


Am 20.Februar 2019 tagen diese Ausschüsse:

Ausschuss für Infrastruktur, Verkehr, Wohnen und Raumordnung:

Hier geht es um Dinge die gebaut werden, damit sie die Menschen nützen können.

Zum Beispiel Kanalleitungen, Straßen und Häuser.

Früher war die Raumordnung nicht in diesem Ausschuss.

Seit der Regierungsperiode 2018 ist Raumordnung auch in diesem Ausschuss.

Raumordnung ist ein Plan, der sagt wo etwas gebaut werden darf und wo nicht.


Bildungs-, Sport- und Kulturausschuss

Hier geht es um Bildung, Sport oder Kulturthemen.


Verfassungs- und Verwaltungs-Ausschuss

Hier entscheiden die Abgeordneten über Gesetzesänderungen oder neue Gesetze.


Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Lebensgrundlagen 

Hier wird über Wirtschaft, Energie oder Dinge, die man zum Leben braucht gesprochen.


Sozial-, Gesellschafts- und Gesundheits-Ausschuss

Hier werden Gesundheitsthemen, Themen die die Gesellschaft betreffen

und Soziale Themen besprochen.

 

Finanzüberwachungsausschuss

Hier wird überprüft ob das Geld des Landes sorgsam und richtig ausgegeben wird.