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am 21. Juni

Braune Signale: Blaue Nationalratskandidatin als nächster „Einzelfall“

Simon Heilig-Hofbauer - LAbg. Heilig-Hofbauer: „Flamme empor“ hat üblen Nazi-Beigeschmack.

Diesmal ist der nächste Salzburger FPÖ-„Einzelfall“ wieder ein hochrangiger. Frau Schmitzberger, Nationalratskandidatin der Freiheitlichen, postet zu einem Sonnwendfeuerfoto das Zitat „Flamme empor“. „Das ist der Titel eines Liedes, das die Nationalsozialisten beim rituellen Entzünden von Sonnwendfeuern gesungen haben“, so der GRÜNE Landtagabgeordnete Simon Heilig-Hofbauer. 

„Nachdem in der Vergangenheit damit bereits Heinz-Christian Strache und Marlene Svazek Signale an den braunen Rand ausgesendet haben, tut das jetzt die Nationalratskandidatin Schmitzberger. Der üble Nazi-Beigeschmack ist wohl beabsichtigt“, ärgert sich Heilig-Hofbauer. „Es ist daher wenig verwunderlich, dass das Posting auch Reinhard Rebhandl gefällt, dessen rechte Umtriebe schlussendlich sogar der FPÖ zu extrem waren.“

Die Pfadfinder, die dieses Lied früher auch gesungen haben, haben dieses übrigens wegen der Nähe zum Nationalsozialismus aus ihrem Repertoire entfernt. Bei der FPÖ ist es immer noch ein Hit.​