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am 27. November 2018

GRÜNE KUCHL: HIMMELFREUNDPOINTNER ALS SPITZENKANDIDAT

GRÜNE Salzburg - Mit Erneuerbaren Energien, dem 365-Euro-Ticket, sicheren Schulwegen und einem Plädoyer für die regionale Wirtschaft in den Wahlkampf

Gernot Himmelfreundpointner, Vizebürgermeister in Kuchl, wird bei der nächsten Gemeindevertretungswahl die GRÜNEN als Spitzenkandidat und Kandidat für die Bürgermeisterwahl anführen. Er will in Kuchl die Umstellung auf Erneuerbare Energieträger forcieren, die Sicherheit von Kindern im Verkehrsgeschehen erhöhen und „für mehr Gerechtigkeit“ beim Umgang der Gemeinde mit den Kuchler Bürgerinnen und Bürgern sorgen. 

Der möglichst rasche Umstieg auf Erneuerbare Energieträger stellt für den Grün-Politiker eine der zentralen Klimaschutz-Maßnahmen dar: „Spätestens seit dem heurigen Sommer ist die Erdüberhitzung im Alltag der Menschen angekommen.“ Kuchl ist zudem seit 20 Jahren Klimabündnisgemeinde, könne also ohnehin auf eine gewisse Tradition in Sachen Klimaschutz blicken: „Jetzt kommt es darauf an, den notwendigen Umstieg auf Erneuerbare Energieträger zu beschleunigen.“

„Die Welt beginnt bei uns in der Region. Hier können wir etwas bewirken.“

Auch im Klimaschutz gehe es darum, „global zu denken und lokal zu handeln“ ist Himmelfreundpointner überzeugt: „Wir müssen mit Verantwortung für unsere Welt agieren – und die Welt beginnt bei uns und in unserer Region. Hier können wir ansetzen und etwas bewirken!“ 

Auf jedes Dach eines gemeindeeigenen Gebäudes gehöre beispielsweise eine Photovoltaikanlage, „das ist eigentlich das Mindeste“, meint Himmelfreundpointner, der auch die wirtschaftlichen Chancen einer „sauberen“ Energieversorgung ins Treffen führt: „Alles, was wir in Kuchl selber aus Sonne, Biomasse oder anderen Erneuerbaren erzeugen, müssen wir nicht aus dem Ausland zukaufen. Das ist Geld und Wertschöpfung, die direkt bei uns in Kuchl bleibt!“ 

Eine starke regionale Wirtschaft: gut fürs Klima, gut für die Wertschöpfung

Überhaupt sollte die regionale Wirtschaft verstärkt gefördert werden. „Indem wir möglichst viele Produkte aus der Region beziehen, fördern wir die Wirtschaft, schaffen wir Arbeitsplätze in der Umgebung, was wiederum für mehr Leben in den Gemeinden und außerdem klimaschonende kurze Wege sorgt“, betont der Grüne Spitzenkandidat.

Das 365-Euro-Ticket auch für Kuchl

Die Verkehrspolitik ist denn auch ein weiterer Schwerpunkt des Vizebürgermeisters: „Damit der öffentliche Verkehr angenommen wird, müssen die Tickets erschwinglich sein, und da werden wir uns als Gemeinde trotz Ticketreform engagieren müssen.“ Denn die geplante Einführung des 365-Euro-Tickets stellt zwar einen Meilenstein in der Verkehrspolitik des Landes dar, doch kommen in den Genuss dieses Tarifes nur die direkt an die Landeshauptstadt angrenzenden Umlandgemeinden. Geht es deshalb nach Himmelfreundpointner, steuert Kuchl aus dem Gemeindebudget soviel zum Jahresticket bei, dass auch die Kuchlerinnen und Kuchler nicht mehr als 365 Euro zu bezahlen haben.

Um die Alternative zum Auto attraktiver zu machen, sei es außerdem notwendig, die Fahrradnutzung stärker zu fördern: „Da geht es um gut ausgebaute und sichere Radwege oder darum, das Rad ohne viel Aufwand und ohne Zusatzkosten auch in der Bahn transportieren zu können. Alles, was die Benutzung des Rades komfortabel und unkompliziert macht, unterstützt eine Verhaltensänderung in puncto Mobilität.“

Sichere Schulwege für Kuchls Kinder

Himmelfreundpointner, der in Golling eine Volksschule leitet, engagiert sich seit vielen Jahren für die Verkehrssicherheit von Kindern: „Gerade auf dem Schulweg müsste jede Maßnahme ergriffen werden, um die Sicherheit unserer Jüngsten zu gewährleisten“, so der Bürgermeister-Kandidat. In der Gemeindepolitik fehle es für dieses Thema freilich noch sehr an Bewusstsein. Da „fehlende Gespür“ zeige sich für ihn an Sätzen wie „Als wir zur Schule gegangen sind, hat es das auch nicht gebraucht“, sobald es um Verkehrssicherheits-Maßnahmen gehe. Und daran, dass die Gemeinde einen Zebrastreifen entfernen habe lassen, obwohl zig Verkehrsexperten diesen als sinnvoll bewertet haben. 

Für eine Politik, die das „Wir“ im Blick hat

Der weiterer Schwerpunkt liegt für den Grünen Bürgermeister-Kandidaten im Umgang der Gemeinde mit ihren Bürgerinnen und Bürgern. Hier will er für „mehr Transparenz und Gerechtigkeit“ sorgen.

Dazu gehört für ihn auch, in der raumordnerischen Planung „das große Ganze“ nicht aus den Augen zu verlieren: „Die Entscheidung, wo was wie gebaut wird, wirkt sich nicht nur auf den Flächenverbrauch und die Wohnungspreise aus, das beeinflusst unser Klima, unseren Hochwasserschutz, unsere Lebensqualität. Die Raumordnung ist eines der wesentlichen Regelinstrumente für unsere Zukunft. Hier dürfen nicht Einzelbedürfnisse befriedigt werden, sondern hier muss ganz klar der Blick für alle im Fokus stehen!“

Das erklärte Wahlziel des Grünen Bürgermeister-Kandidaten: die Verteidigung des Vizebürgermeisters, vor allem aber „ein möglichst gutes Wahlergebnis für unsere Grüne Ortsgruppe, damit wir unsere Ideen für Kuchl auch umsetzen können“. Die endgültige Grüne Liste soll bis Anfang 2019 feststehen.

Nachtrag/Widerruf: In der ursprünglichen Version enthielt diese Presseaussendung eine unglückliche Formulierung, durch welche der Eindruck entstanden ist, Gernot Himmelfreundpointner hätte den Vorwurf unkorrekter Behördenverfahren in der Gemeinde Kuchl erhoben. Dazu ist Himmelfreundpointner folgende Erklärung wichtig: "Zu keiner Zeit lag es in meiner Absicht, jemandem ein rechtlich nicht korrektes Verhalten zu unterstellen. Ich bedauere dies sehr und ziehe meine Aussage, dass es mitunter Bevorzugungen bei Raumordnungswidmung oder Bauverhandlungen gäbe, ausdrücklich zurück."​