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am 27. Mai

Heinrich Schellhorn zum Landessprecher gewählt

- Schellhorn kündigt „kooperativen Stil ohne Scheu vor klaren Worten“ an – Zweistelliges Ergebnis bei der nächsten LTW als Ziel.

Salzburgs Grüne bei der nächsten Wahl wieder zweistellig werden lassen und in der Koalition „klare Worte finden“ – mit diesen beiden zentralen Versprechen bewarb sich LR Heinrich Schellhorn um die Funktion des Landessprechers. Bei der Landesversammlung stieß diese Ansage auf hohe Zustimmung, die Mitglieder der Salzburger Grünen wählten Schellhorn mit 110 von 116 gültigen Stimmen (95 Prozent) zu ihrem neuen Landessprecher.


Bei Astrid Rössler und auch Cyriak Schwaighofer bedankte sich Schellhorn in seiner Rede für den Stil, den sie mit der Grünen Regierungsbeteiligung in die Politik gebracht haben. „Ihr beide habt die politische Kultur in positivem Sinne in diesem Land mehr geprägt als die Landeshauptleute vor euch. Dafür ein Danke.“ Er wolle diesen kooperativen Stil fortsetzen und zugleich die Grüne Haltung klar zum Ausdruck bringen. „Wenn von der türkis-blauen Bundesregierung Dinge kommen, die für uns Grüne nicht akzeptabel sind, dann werde ich nicht davor scheuen, dafür klare Worte zu finden“, so Schellhorn. Dies könne schon bald der Fall sein „vermutlich schon nächste Woche“ sein, etwa wenn es um die Pläne der Bundesregierung zur Mindestsicherung gehe.

Inhaltlich will Schellhorn für Umwelt- und Klimaschutz kämpfen und eine Stimme für die Schwachen zu sein. Auf Grün könne hier gezählt werden, das habe er im Sozialressort bewiesen, wo er die Mindestversicherung stets gegen Kürzungsversuche verteidigt habe.  

Was die Zukunft der Grünen angehe, so zeigte sich Schellhorn überzeugt, dass die Bewegung wieder wachsen werde: „Wir haben keine Nachwuchsprobleme. Wir haben sehr viele aktive junge Menschen, die sich für Grün interessieren, sowohl in Salzburg wie auf Bundesebene.“ Ziel sei, die Grünen wieder in den Nationalrat zu bringen. Und in Salzburg wieder über zehn Prozent zu kommen. „Ich garantiere euch, dass wir es schaffen, bei der nächsten Landtagswahl wieder ein zweistelliges Ergebnis zu schaffen“, versprach Schellhorn.

Als zentrale Aufgabe sieht es der frischgekürte Landessprecher, „Angebote zu machen für jene Menschen, die grün ticken, aber noch nicht grün wählen“. Dies auch im Hinblick auf die nächstes Jahr stattfindenden Wahlen in den Gemeinden und der Landeshauptstadt. Er setze darauf, „dass wir mit Martina Berthold in der Stadt eine Dynamik und Ausstrahlung entwickeln, dass wir wieder eine Stärke erreichen und zweitstärkste Kraft werden! Dass wir nächstes Jahr eine Grüne Bürgermeisterin oder Vizebürgermeisterin kriegen, ist realistisch!“, so Schellhorn.