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am 16. November

Landesversammlung nach Grünem Comeback im Nationalrat

Heinrich Schellhorn - Landesssprecher Schellhorn: „Was Österreich jetzt braucht, ist eine Wende in der Klimapolitik!“ - Partei freut sich über viele neue Mitglieder.

Am Samstag fand die erste Landesversammlung der Salzburger Landespartei nach dem Wiedereinzug der GRÜNEN im Nationalrat im Kolpinghaus in Hallein statt. Mehr als 130 Mitglieder und SympathisantInnen fanden sich ein, um über politische Entwicklungen zu diskutieren. „Seit der Europawahl spüren wir großen Rückenwind. Es melden sich seither jede Woche Leute bei uns, die die Grüne Bewegung unterstützen wollen“, freut sich der stv. Geschäfstführer Simon Heilig-Hofbauer. „Alleine im Jahr 2019 konnten wir 76 neue Mitglieder bei uns begrüßen.“ Inzwischen zählt die Salzburger Landespartei 471 Parteimitglieder.

Erfreut darüber zeigt sich auch der Grüne Landessprecher LH-Stv. Heinrich Schellhorn:  „Wir konnten in den letzten Monaten in Salzburg viele neue Partei-Mitglieder willkommen heißen. Das ist ein starkes Signal: Wir GRÜNE sind zurück und haben zu unserer Stärke zurückgefunden, auch weil wir mit unseren Themen und Forderungen den Nerv der Zeit treffen. Das Comeback konnte uns nur gelingen, weil viele Menschen bereit waren, gemeinsam mit uns für unsere Politik und unsere Ideen zu rennen.“

Koalitionsverhandlungen als großes Thema

Ein großes Thema bei der Landesversammlung waren die anstehenden Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene. Die neue GRÜNE NR-Abgeordnete Astrid Rössler wird Teil des Verhandlungsteams sein. Rössler: „In den vergangenen zwei Jahren haben wir gemeinsam viel erlebt: Wir sind hingefallen, aber geläutert und einsichtiger wieder aufgestanden. Und was mich besonders freut: Wir sind breiter geworden! Wir haben zu unseren Wurzeln zurückgefunden und sind zu einer offenen, ökosozialen Bündnispartei geworden“, stellt die neue Nationalratsabgeordnete Astrid Rössler fest. Diese wiedergewonnene Kraft sowie der Gründungssatz der Partei leite die Grünen bei den Verhandlungen in Wien: „Wir wollen eine solidarische Gesellschaft freier Menschen in einer intakten Umwelt“, sagt Astrid Rössler und bittet um das Vertrauen der Parteimitglieder: „Es werden keine leichten Verhandlungen, aber wir werden sie mit vollem Einsatz führen - aus Liebe und Empathie für den Planeten und die Menschen“, so Rössler zuversichtlich.

Dafür werde man jetzt ernsthaft verhandeln und „erst vom Verhandlungstisch aufstehen, wenn wir das geschafft haben“, ergänzt Schellhorn, der ebenfalls Teil des Verhandlungsteams ist. Denn was Österreich jetzt dringend brauche, sei eine „Wende in der Klimapolitik“ - „die nächsten zehn Jahre werden entscheidend sein." Nicht weniger entscheidend sei aber auch das gesellschaftliche Klima: „Die letzten zwei Jahre waren bundespolitisch geprägt von Ausgrenzung - auch hier wollen und müssen wir die Wende hin zu einer solidarischen, menschlichen Politik schaffen. Wir Grüne können hier einen Unterschied machen, das haben wir in den Ländern, in denen wir mitregieren, vielfach bewiesen“ ist er überzeugt.