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am 24. Juni

NRW 2019: Astrid Rössler kandidiert

GRÜNE Salzburg - Landessprecher Schellhorn: „Im Klimaschutz läuft uns die Zeit davon. Astrid Rössler ist die richtige Frau zur richtigen Zeit.“ - 3 Kandidaturen für Listenplatz 2.

Nach einem Jahr „politischer Auszeit“ kehrt die ehemalige Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreterin und Grünen-Sprecherin Astrid Rössler nun zurück auf die politische Bühne: Rössler wird bei der Landesversammlung der Grünen am 28. Juni für den ersten Listenplatz zur Nationalratswahl kandidieren. Das gab Landessprecher LHStv. Heinrich Schellhorn bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Rössler und dem stellvertretenden Landesgeschäftsführer LAbg. Simon Heilig-Hofbauer bekannt.

„Im Klimaschutz läuft uns die Zeit davon. Jedes Jahr, das weiter untätig verstreicht, macht die Rettung des Klimas teurer und vor allem schwieriger - bis es zu spät ist! Der nächste Nationalrat wird darüber bestimmen, ob und wie es mit dem Klimaschutz in Österreich weiter geht. Deshalb freut es mich, dass sich mit Astrid Rössler eine ebenso kompetente wie engagierte Umweltpolitikerin bereit erklärt hat, als Spitzenkandidatin für die Grüne Salzburger Nationalratswahlliste zur Verfügung zu stehen“, erklärte Schellhorn.

Wahlziel: Wieder-Einzug mit „einem Klub der besten Köpfe“

Als zentrales Wahlziel definiert Schellhorn „den Wiedereinzug der GRÜNEN in den Nationalrat – und zwar mit einem Klub der besten Köpfe“. Astrid Rössler stehe wie kaum eine andere Politikerin für den Schutz von Umwelt, Natur und Klima – also genau jene Themen, die mittlerweile im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit angekommen sind. „Sie ist die richtige Frau zur richtigen Zeit“, ist der GRÜNEN-Sprecher überzeugt.

Rössler: „Die ökologische Situation hat sich verschärft. Wir müssen handeln, und ich will dorthin, wo die Entscheidungen fallen.“

Dass es Rössler wieder in die Politik zieht, erklärt sie mit dem hohen Stellenwert, den Umwelt und Natur zeit ihres Lebens für sie hatten, und dem Zustand, in dem sich eben diese Umwelt nun befindet: „Die ökologische Situation hat sich mit der Klimakrise verschärft und tut es weiter. Zugleich fehlt es den entscheidenden politischen Stellen am Willen nachhaltig zu handeln. Ob Mehrwegsystem, Flaschenpfand oder Eindämmung der Verpackungsflut - unglaublich viele wichtige Initiativen auf Landesebene sind am Unwillen des Bundes gescheitert sind. Ich will dorthin, wo die Entscheidungen fallen. Und das ist die Bundesebene.“

Auch Rössler ortet eine veränderte Stimmungslage in der Bevölkerung: “Es ist kein Zufall, dass all die Themen, für die wir Grüne seit vielen Jahren kämpfen und stehen, nun so breit diskutiert werden. Die Menschen spüren, dass sich gerade etwas massiv verändert und wir mit viel mehr Rücksicht auf Natur und Klima handeln müssen.“

In der Gesellschaft sei ein Umdenkprozess im Gange, der vor allem den jungen Menschen und ihrem Einsatz für den Klimaschutz zu verdanken ist. „Die nächste Generation pocht mit Recht auf ihre Zukunftschancen und erinnert uns an unsere Verantwortung“, so die ehemalige Grünen-Sprecherin.

Heilig-Hofbauer: „Bei uns melden sich nahezu täglich Menschen, die Mitglied werden oder mitmachen wollen.“

Was nun das weitere Prozedere angeht, so erläutert Landesgeschäftsführer Simon Heilig-Hofbauer: „Die Bewerbungsfrist für eine Kandidatur auf der Grünen Nationalratswahlliste läuft bis 21. Juni. Dann wissen wir, wer sich sonst noch für die vorderen Listenplätze bewirbt. Am 28. Juni findet die Landesversammlung statt, bei der die Grünen Mitglieder die ersten beiden Listenplätze wählen.“

Salzburgs Grüne werden sich mit 40.000 Euro an den Wahlkampfkosten beteiligen. Das ist deutlich weniger als bei früheren Nationalratswahlen. „Geld ist auch in der Politik nicht alles. Wir haben bei der Nationalratswahl 2017 leidvoll erfahren, dass man mit sehr viel Geld ziemlich erfolglos sein kann. Umgekehrt haben wir mit wirklich wenig Geld eine tolle EU-Wahl geschlagen. Wir werden auch im Herbst einen sparsamen Wahlkampf führen, uns auf das Wesentliche konzentrieren und die fehlenden finanziellen Mittel mit Herzblut und persönlichem Einsatz wettmachen.“

Angesichts der vielen positiven Rückmeldungen, die seit dem Platzen der Bundesregierung und dem sensationellen Grünen Abschneiden bei der EU-Wahl eintreffen, ist der Landesgeschäftsführer jedenfalls optimistisch: „Bei uns melden sich nahezu täglich Menschen, die Mitglied werden oder sich Grün engagieren möchten. Ich bin überzeugt, gemeinsam mit all diesen Menschen schaffen wir ein gutes Ergebnis. Oder wie Astrid immer zu uns gesagt hat: Alles wird gut.“

Die Kandidaturen für Listenplatz 1 und 2


Am 21. Juni hat die Bewerbungsfrist für Kandidaturen auf die ersten beiden Plätze auf der Landesliste zur Nationalratswahl 2019 geendet.

  • Für Listenplatz 1 kandidiert Astrid Rössler (Stadt Salzburg, 60 Jahre alt, Umweltjuristin, Selbstständige und Lehrende an der Tourismusschule Klessheim und der Universität Salzburg).

Für Listenplatz 2 kandidieren folgende KandidatInnen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Mag.Dr.in Gabriele Gadermaier (Hallwang, 44 Jahre alt, Wissenschaftlerin im Bereich Allergie, Molekularbiologie, Biochemie und Citizen Science) 

  • Martin Miklavcic (Elsbethen, 46 Jahre alt, Softwareentwickler)

  • Ass. Prof. Dr. Michael Zichy (Stadt Salzburg, 44 Jahre alt, Assistenz-Professor für Philosophie an der Universität Salzburg)

Die ersten beiden Listenplätze werden bei der Landesversammlung am Freitag, den 28. Juni, gewählt.