gruene.at
Navigation:
am 19. März

Svazek liefert verbale Totalentgleisung rund um neue Rebhandl-Vorwürfe

Simon Heilig-Hofbauer - FPÖ-Svazek bezeichnet Mauthausen Komitee als „linken Agitationsverein“.

„Bei der Salzburger FPÖ liegen offenbar die Nerven blank, nachdem mittlerweile fast täglich neue braune Flecken rund um Reinhard Rebhandl und andere Kandidaten auftauchen“, so LAbg. Simon Heilig-Hofbauer. „Das Mauthausen Komitee derart zu diffamieren, ist eine verbale Totalentgleisung, die einer Spitzendkandidatin nicht würdig ist. Ein Rücktritt von Rebhandl ist unumgänglich! Doch statt klare Grenzen zu ziehen, versinkt nun auch Svazek immer tiefer in den rechtsextremen Umtrieben ihrer blauen Truppe.“

Nachdem das Nachrichtenmagazin ‚profil‘ berichtet hatte, dass der Salzburger FPÖ-Kandidat Reinhard Rebhandl 2010 eine Fahne mit der Aufschrift „Rasseneinheit – Geistesfreiheit – Volkeseinheit“ schwang, äußerte das Mauthausen Komitee (MKÖ) deutliche Kritik an diesen Umtrieben. Der Vorsitzende des MKÖ, Willi Mernyi, stellte in Richtung FPÖ klar: „Die Ideologie der 'Rasseneinheit' war die Grundlage für den deutschnationalen Judenhass und für den Holocaust. Wer diese antisemitische Parole heute noch öffentlich verbreitet, hat in keinem demokratischen Gremium etwas verloren“. Diese Kritik qualifizierte die Salzburger FPÖ-Spitzenkandidatin und Generalsekretärin Marlene Svazek als „zweifelhafte Methoden“. Und verstieg sich sogar so weit, das Mauthausen Komitee als „linken Agitationsverein“ zu diffamieren.