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am 7. Mai

AKW Mochovce: Neu- und Ausbau von Atomkraftwerken verhindern! Energie­wende mutig vorantreiben!

Josef Scheinast - „Wir müssen dem Neu- und Ausbau von Atomkraftwerken in Europa, insbesondere in unseren Nachbarländern, mit allen zur Verfügung stehenden politischen und rechtlichen Mitteln entgegenwirken – und flächendeckend die erneuerbaren und sauberen Alternativen aus Wind-, Wasser- und Sonnenenergie vorantreiben.“

„Ein erster wichtiger Schritt“ sei die gestern angekündigte Verschiebung des Betriebsbeginns des aufgrund massiver Baumängel umstrittenen 3. und 4. Blocks des slowakischen Atomkraftwerks Mochovce. „Wir müssen dem Neu- und Ausbau von Atomkraftwerken in Europa, insbesondere in unseren Nachbarländern, mit allen zur Verfügung stehenden politischen und rechtlichen Mitteln entgegenwirken – und flächendeckend die erneuerbaren und sauberen Alternativen aus Wind-, Wasser- und Sonnenenergie vorantreiben“, so Scheinast.  

Raus aus Atom, Kohle und Gas! Rein in die Erneuerbaren!

Das Potenzial erneuerbarer Energieformen zeigte sich gerade erst wieder am vergangenen Wochenende: Am ersten Maisonntag konnte die Windkraft erstmals in der Geschichte der österreichischen Windstromerzeugung 46 Prozent des heimischen Stromverbrauchs decken. „Über das Jahr gesehen können die mehr als 1.300 österreichischen Windräder mit einer Strommenge von rund 7 Milliarden Kilowattstunden bereits 11 Prozent der heimischen Stromversorgung decken“, erklärt Scheinast. „Damit wir die Stromversorgung über das ganze Jahr zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie decken können, brauchen wir eine mutige Politik und klare rechtliche Rahmenbedingungen“, so Scheinast.

 

Die Grünen fordern im morgigen Landtagsausschuss die Bundesregierung auf, einen sofortigen Baustopp für die Reaktorblöcke 3 und 4 in Mochovce zu erwirken und die zeitnah geplante Inbetriebnahme der zu verhindern. Außerdem fordern sie, eine rasche und umfassende Überprüfung der Reaktorblöcke durch die Internationale Atomenergiebehörde vor deren Inbetriebnahme zu erwirken. Ebenso behandelt werden wird ein Antrag von Grünen, ÖVP und Neos, in dem man sich gegen eine Laufzeitverlängerung des grenznahen slowenischen AKWs ausspricht.