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am 7. Juli

EEG und BEG: SALZBURGER ÖKOSTROMBÖRSE ALS REGIONALER PARTNER FÜR KLIMASCHUTZ

Josef Scheinast - Je mehr Bürger*innen sich beteiligen, desto eher gelingt die Energiewende!

„Erneuerbare-Energiegemeinschaften und Bürger*innen-Energiegemeinschaften werden den Strommarkt in Österreich fundamental verändern.“ So äußert sich LAbg. Josef Scheinast, Umwelt- und Klimaschutzsprechsprecher der GRÜNEN im Landtag, zur gestrigen Einigung beim Erneuerbaren Energieausbaugesetz (EAG). Es schafft zwei Möglichkeiten der Zusammenschlüsse von energieinteressierten Bürger*innen. „Damit wird Klimaschutz in Bürgerhand gegeben und vor Ort in den Regionen vorangetrieben.“

EEG und BEG: Motor für die Energiewende

„Knackpunkt der beiden Modelle ist, dass es ab jetzt extrem wirtschaftlich wird, die eigene Dachfläche maximal zu nützen, indem man entweder mit Nachbar*innen eine Erneuerbare- Energiegemeinschaft gründet oder regional eine Bürger*innen-Energiegemeinschaft auf die Beine stellt“, erklärt der GRÜN-Abgeordnete. „Das heißt, dass nicht mehr nur unmittelbare Anrainer*innen, sondern darüber hinaus auch Menschen bundesländerübergreifend zusammenschließen können.“ Die Vorteile lägen laut Scheinast auf der Hand: „Optimale Ausnützung der Dachflächen bei gleichzeitigem günstigem Ökostrombezug – nicht nur für diejenigen, die den Strom erzeugen, sondern auch jene, die diesen Strom beziehen.“ Damit sei nun der Ausbau aller verfügbaren Dachflächen wirtschaftlich möglich.

Salzburger Ökostrombörse als idealer Partner

„Die Salzburger Ökostrombörse in Zusammenarbeit mit der Salzburg AG ist für diese Vorhaben ‚der‘ regionale Partner mit Beratungskompetenz. Denn sie kann entsprechende Verträge aufsetzen, um die Verrechnung ordentlich und sauber zu erledigen. Sie unterstützt damit alle Menschen, die sich am Ausbau der Erneuerbaren Energie beteiligen wollen“, so Scheinast. Abschließend hebt er hervor, dass Österreich mit EEG und BEG in Europa einer der Vorreiter bei der Umsetzung von modernen und innovativen Lösungen für mehr Klimaschutz ist. „Je mehr Bürger*innen ihren Beitrag leisten, desto eher gelingt die Energiewende!“