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am 6. Juni 2016

Wir packen's an: Zahlen und Fakten zur Kinderbetreuung

GRÜNE Salzburg - Noch nie hat sich im Bundesland Salzburg so viel Positives in der Kinderbetreuung bewegt wie in den vergangenen Jahren. Wir lassen die Zahlen für sich sprechen.

Was sind uns unsere Kinder wert?

"Unsere Kinder sind jeden Euro wert!", sagt Familiensprecherin LAbg. Barbara Sieberth. Noch nie hat sich in der Kinderbetreuung so viel Positives bewegt wie in den letzten Jahren.

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Im Überblick

  • 1.500 neue Betreuungsplätze​ 
  • 65 Millionen Euro Budget
  • 100 Prozent Betreuungsquote bei den Fünf- bis Sechsjährigen
  • Flexiblere Öffnungszeiten
  • Mehr Geld für die PädagogInnen
1.500 Neue Betreuungsplätze

​Seit 2013 wurden im gesamten Bundesland mehr als 1.500 neue Plätze in Kindergärten, Krabbelgruppen, alterserweiterten und Schulkindgruppen geschaffen. Noch nie zuvor gab es im Land Salzburg so viele Betreuungsplätze.

Fast alle fünf- bis sechsjährigen gehen in den Kindergarten 

Inzwischen besuchen fast alle Drei-bis Sechsjährigen einen Kindergarten oder eine andere Betreuungseinrichtung. Bei den Vier- bis Fünfjährigen kann mit 96,6 Prozent mittlerweile von einer sogenannten Vollversorgung gesprochen werden, bei den Fünf- bis Sechsjährigen ist diese sogar annähernd zu 100 Prozent erreicht. Auch im ersten Kindergartenjahr besucht mit 86,2 Prozent mittlerweile der überwiegende Anteil der Kinder eine Einrichtung. 28,5 Prozent der Sechs- bis unter Zehnjährigen und 12,2 Prozent der Zehn- bis unter 15-Jährigen nehmen Schulkindgruppen, Horte bzw. die schulische Tagesbetreuung in Anspruch.​


Wie steht es um die Betreuung der Unter Dreijährigen? 

​Hier besteht bekanntlich der dringendste Nachholbedarf beim Schaffen von zusätzlichen Plätzen. Auch hier wurden im vergangenen Jahr wieder neue Angebote geschaffen. 23,6 Prozent der unter Dreijährigen werden nun in Krabbelgruppen, alterserweiterten Gruppen oder von Tageseltern betreut (im Vergleich zum Vorjahr: plus 0,6 Prozentpunkte). Vor allem der längere Vergleich zeigt hier die positive Entwicklung: Vor fünf Jahren waren es erst 17,5 Prozent.

Flexiblere Öffnunszeiten

Neben der Öffnungsdauer sind vor allem Öffnungszeiten – und hier insbesondere die morgendlichen Beginnzeiten – für berufstätige Mütter und Väter wichtig. Fast drei Viertel aller Krabbelgruppen, mehr als 86 Prozent aller Kindergärten und rund 80 Prozent aller alterserweiterten Gruppen sind bereits um 7.00 Uhr geöffnet. 87,5 Prozent der Krabbelgruppen, 83,4 Prozent der Kindergärten und 84,4 Prozent aller alterserweiterten Gruppen sind ganztägig, das heißt mindestens 31 Stunden pro Woche, geöffnet. 78,9 Prozent der Krabbelgruppen, 32,8 Prozent der Kindergärten und 76,1 Prozent aller alterserweiterten Gruppen bieten ihre Dienste mindestens 47 Wochen im Jahr an. Bezogen auf alle Einrichtungsformen sind 53 Prozent mindestens 47 Wochen im Jahr geöffnet.

74 Prozent der Kinder haben berufstätige Mütter

​Der weitere Ausbau von Angeboten in der Kinderbetreuung ist wichtig, damit Mütter und Väter Familie und Beruf vereinen können. Wie wichtig dieser Ausbau vor allem für Frauen wirklich ist, zeigt der Blick auf die Statistik: Ganze 74,1 Prozent aller Kinder in institutionellen Betreuungseinrichtungen haben berufstätige Mütter. 17,9 Prozent der Frauen arbeiten Vollzeit. 10,8 Prozent aller Kinder haben einen alleinerziehenden Elternteil, von denen 36,5 Prozent vollzeitbeschäftigt sind.

Heuer Gibt das Land ​65 Mio. Euro für die Kinderbetreuung aus

Dass der Ausbau dieses Angebots kostet, versteht sich von selbst. Der Budgetposten Kinderbetreuung wurde massiv aufgestockt. Das Land gibt in diesem Jahr 65 Millionen Euro für die Kinderbetreuung aus, das sind 20 Millionen und damit rund 44 % mehr als im Jahr 2013. Jeder Euro ist es wert.