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am 19. Februar

FRAUENHÄUSER: Halleiner Stadträtin ist irritiert und fordert Runden Tisch

Kimbie Humer-Vogl - Stadträtin Humer-Vogl (Grüne): „Diese Vorgangsweise ist nicht akzeptabel. Wir stehen hinter dem Halleiner Frauenhaus.“

Für große Irritationen sorgen die Pläne von Neos-Frauenlandesrätin Andrea Klambauer, die Frauenhäuser europaweit auszuschreiben, bei den GRÜNEN: „Diese Vorgangsweise ist mit uns nicht abgestimmt und wird so auch nicht gutgeheißen“, sagt die GRÜNE Klubobfrau LAbg. Kimbie Humer-Vogl, die auch Stadträtin in Hallein ist. Sie fordert nun einen Runden Tisch, um gemeinsam mit der Frauenlandesrätin eine Lösung im Sinne aller Betroffenen zu erarbeiten.

„Die erschreckende Anzahl an Frauenmorden sollten keinen Zweifel daran lassen, dass Frauenhäuser wichtiger denn je sind“, so Humer-Vogl. Ihre Erfahrung in Hallein zeige, dass „das Haus Mirjiam ein Teil der Stadt ist und seit vielen Jahre hohe Solidarität genießt“. Eine Neuausschreibung sei ein Schock für die Träger sowie die betroffenen Frauen. Für Humer-Vogl ist nicht nachvollziehbar, warum auf diese wertvollen Synergieeffekte zwischen Bevölkerung und Haus Mirijam verzichtet werden soll, womöglich gar „zugunsten eines Trägers, der absolut keine Erfahrung im Führen eines Frauenhauses hat“.  

Humer-Vogl: „Fürs erste muss sichergestellt sein, dass niemand um einen Platz im Frauenhaus fürchten muss und dass von Gewalt betroffene Frauen die Sicherheit haben, dass es auch weiterhin in Hallein einen Zufluchtsort gibt.“