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am 12. Oktober

COVID-MASSNAHMEN BEFOLGEN: LOCKDOWN VERHINDERN UND RISIKOPERSONEN SCHÜTZEN

Kimbie Humer-Vogl - Der Anstieg der Infizierten ist besorgniserregend. Im Sinne der Solidarität ist es nun wieder geboten, sich an die verschärften Regeln zu halten.

„Nun kommt jeder und jedem Einzelnen bei der Bewältigung der COVID-Krise wieder eine entscheidende Rolle zu“, appelliert LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubobfrau der Grünen im Salzburger Landtag, an die Bevölkerung im Tennengau. Auch wenn viele schon coronamüde seien, müsse man sich wieder darauf besinnen, sich an die Regeln zu halten: „Es geht jetzt wieder um sehr viel. Wir müssen mit aller Kraft daran arbeiten, die Risikopersonen zu schützen und einen zweiten Lock-Down zu verhindern.“ Ein solcher wäre für die heimische Wirtschaft fatal und würde die Arbeitslosenzahlen weiter ansteigen lassen. 

Abstand und Quarantäne einhalten – Solidarität zeigen

„Wir haben die Spitzenwerte vom März wieder erreicht. Damals hat die Bevölkerung die Maßnahmen mitgetragen und eine bemerkenswerte Solidarität aufrechterhalten“, betont die GRÜN-Abgeordnete: „Damals war die Bedrohungslage klar. Doch nach den Lockerungen im Sommer ist offenbar eine gewisse Leichtigkeit im Umgang mit dem Virus entstanden. Nun steigen zwar die Zahlen erneut an, doch mit dem Unterschied, dass sich viele Menschen nicht mehr an Abstandsregeln oder Quarantänemaßnahmen halten.“ Es brauche wieder mehr Bewusstsein für den Ernst der Lage und dafür, dass der Einsatz jeder und jedes Einzelnen zählt, um die COVID-Krise zu bewältigen, ist die Abgeordnete überzeugt. „Niemand kann das tatsächliche Ende dieser Pandemie vorhersehen. Es gibt nach wie vor leider keinen Impfstoff, keine idealen Medikamente zur Behandlung – schlichtweg keine Entwarnung.“

Strengere Maßnahmen im Tennengau bis 26. Oktober

Ab morgen, Dienstag, gelten im Tennengau wegen der gestiegenen Infektionszahlen bis zum 26. Oktober wieder strengere Maßnahmen. Alle Sport- und Kulturveranstaltungen werden abgesagt. An Begräbnissen dürfen maximal 100 Personen teilnehmen. Nur Kindergartenpersonal darf Kindergärten betreten, Eltern beispielsweise nicht mehr. In Kuchl wird zusätzlich die Sperrstunde auf 17 Uhr vorverlegt. Außerdem gelten wieder Besuchsverbote in SeniorInnenheimen.