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am 10. Mai

Salzburg startet als erstes Bundesland mit „integrierter Versorgung“ für schwer psychisch Erkrankte

Kimbie Humer-Vogl - „Salzburg wird ein Pilotprojekt zur integrierten Versorgung von schwer psychisch erkrankten Menschen starten und damit österreichweit eine Vorreiterrolle einnehmen“, darüber freut sich die GRÜNE Gesundheitssprecherin LAbg. Kimbie Humer-Vogl.

Unter dem Modell der „integrierten Versorgung“ ist ein innovatives Behandlungskonzept zu verstehen, welches auf eine stärkere Vernetzung der Kliniken mit den vorhandenen regionalen Versorgungsangeboten setzt, um die Qualität der Patientenversorgung nachhaltig zu erhöhen.

Ab 2018 sollen an zwei Standorten Salzburg (CDK) und Schwarzach (Klinikum Schwarzach) ein Behandlungsnetzwerk eingerichtet werden, in dem spezielle Teams aus verschiedenen Medizinbereichen eine wohnortnahe Betreuung für Patientinnen und Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen anbieten.

„Das Besondere an diesem Versorgungsmodell ist vor allem, dass die Behandlung im Alltag stattfindet und das Team auch in Krisensituationen sofort zur Stelle ist. Die Betreuung wird dabei auf jeden einzelnen Patienten maßgeschneidert und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt. Je nach Bedarf kommen einzelne Teammitglieder zu den PatientInnen nach Hause“, erklärt Humer-Vogl. Ziel des Behandlungsmodells ist, die Tage im Krankenhaus im zu reduzieren, um auf diese Weise die Lebensqualität von schwer erkrankten Menschen zu verbessern.

„Ich begrüße diesen ersten Schritt, der vorerst zwar nur für eine kleine PatientInnengruppe Verbesserungen bringen wird, in den nächsten Jahren aber hoffentlich schrittweise ausgebaut wird. Damit bekommen psychisch schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen endlich jene Unterstützung, die nötig ist, um ihnen ein gutes Leben trotz ihrer Erkrankung zu bieten“, so die Grüne Abgeordnete abschließend.

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