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am 12. Juli

Kinderbetreuung: 15a-Vereinbarung lässt wenig Gutes erwarten

Martina Berthold - KO LAbg. Berthold: "Von 140 auf 110 Millionen Euro runter: Bei einer solchen Kürzung bleibt die Qualität auf der Strecke und nur noch Symbolpolitik über.“

Je mehr über die geplante 15a-Vereinbarung zur Kinderbetreuung durchsickert, desto klarer wird für Martina Berthold, Klubchefin der Grünen im Salzburger Landtag: „Von Verbesserungen ist zwar auf dem Papier viel die Rede, aber die geplante Finanzierung zeigt, dass es sich bei den Zielformulierungen um nichts als inhaltsleere Versprechungen handelt.“ Der Wert, den die Bundesregierung der Kinderbetreuung einräumt, „zeigt sich am Budgetposten und der wird gleich kräftig um mehr als 20 Prozent gekürzt“, kritisiert Berthold.


Was Eltern unter anderem bräuchten, seien flexiblere und längere Öffnungszeiten auch in den Ferien, was Kindern guttäte, wäre individuellere Betreuung und damit verbunden ein besserer Betreuungsschlüssel. „All das kostet Geld und genau das will die Bundesregierung nicht im notwendigen Ausmaß investieren.“ Übrig blieben Maßnahmen, die nichts kosten „und damit eine Symbolpolitik über Werte und ähnliches, was dann zwar medien- und öffentlichkeitswirksam viel diskutiert wird, aber für die Mütter und Väter und vor allem die Kinder nichts Substanzielles verbessert“, so Berthold.