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am 14. Jänner

KINDERBETREUUNG: Stadt muss öf­fent­liche Krabbelgruppenplätze endlich ausbauen!

Simon Heilig-Hofbauer - Ein Krabbelgruppenplatz in der Stadt kostet dreimal so viel wie im Flach- oder Tennengau. „SPÖ-Vizebürgermeister Auinger muss endlich handeln!“

Ein Krabbelgruppenplatz in der Stadt Salzburg kostet im Schnitt drei Mal so viel wie ein Platz im angrenzenden Flach- oder Tennengau. Das geht aus der aktuellen Studie zu den Kosten der Kinderbetreuung des Landes Salzburg hervor. Damit sind Krabbelgruppenplätze in der Stadt Salzburg landesweit am teuersten. Bildungssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer fordert den raschen Ausbau von öffentlichen Krabbelgruppenplätzen in der Stadt Salzburg. „Wie soll ich Eltern erklären, warum sie in der Stadt Salzburg für dieselbe Leistungen – also einen Betreuungsplatz für ihr Kind – bis zu dreimal so viel zahlen wie etwa Eltern im Flach- oder Tennengau?“, fragt er.

Die Studie zeige jedenfalls deutlich den Zusammenhang von Preis und öffentlichem bzw. privatem Träger: Tendenziell sind öffentliche Einrichtungen deutlich günstiger als private, da die Gemeinden die Infrastruktur zur Verfügung stellen. In der Stadt gibt es derzeit aber nur 24 (!) öffentliche Krabbelgruppenplätze, der Rest ist privat. „Die Stadt hat sich viel zu lange aus der Verantwortung für die Betreuung der unter Dreijährigen gestohlen. Zum Glück sind private Träger eingesprungen – die hohen Tarife sind nun aber die Folge dieser Politik“, kritisiert der Grüne Bildungssprecher. Der zuständigen SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger müssen „beim Ausbau der städtischen Krabbelgruppenplätze endlich in die Gänge kommen“, so Heilig-Hofbauer. „Was viele Landgemeinden vorbildlich schaffen, muss doch auch in der Landeshauptstadt möglich sein. Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren müssen auch in der Stadt Salzburg leistbar sein“, fügt er hinzu.