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Das Insektensterben bereitet vielen Menschen Sorge - Die Grünen handeln!

GRÜNE Salzburg - Auf den Wiesen wird es zunehmend einsam - und leise. Laut einer Studie sind drei Viertel aller Insekten in den vergangenen 27 Jahren verschwunden. Die Dramatik dieser Entwicklung macht ein Handeln dringend notwendig.

„Die Bienen sind ein wichtiger Indikator für den Zustand der Lebensräume. Wo sich die Bienen wohlfühlen, geht es auch vielen anderen Insektenarten gut.“
LH-Stv. Astrid Rössler, zuständig für Umwelt- und Naturschutz

Der Rückgang unserer Insekten ist dramatisch. Wie viele Menschen beobachtet auch LHStv. Astrid Rössler, in Salzburg zuständig für Umwelt- und Naturschutz, diese Veränderungen schon seit Jahren mit Sorge. Denn das Sterben einer Art wirkt sich immer auch auf andere Arten aus!

So finden unsere Salzburger Singvögel bei weitem nicht mehr das Nahrungsangebot, das sie eigentlich für ihren Fortbestand bräuchten. Zu den Ursachen gehört die Veränderung unserer Landschaft, es fehlt an Hecken und blütenreichen Ackersäumen, in denen sich Insekten tummeln könnten.

Geht's den Bienen gut, geht's uns allen gut

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Wild und kultiviert

„Der Verlust an Lebensräumen reduziert das Nahrungsangebot für die Singvögel dramatisch, mit den Insekten gehen die Singvögeln“, sagt Naturschutzreferentin Rössler. Deshalb hat Astrid Rössler seit ihrem Regierungsantritt (2013) Blüten-Projekte besonders gefördert, das umfangreichste dazu ist www.wildundkultiviert.at.

16 Hummel- und Wildbienenarten & Hornisse geschützt

Darüber hinaus hat sie am 1. November 2017 die Salzburger Tierartenschutz-Verordnung erweitert: Konkret wurden 15 Hummel- und Wildbienenarten sowie die Hornisse in diese Schutzverordnung aufgenommen. Dazu Rössler: „Die Bienen sind ein wichtiger Indikator für den Zustand der Lebensräume. Wo sich die Bienen wohlfühlen, geht es auch vielen anderen Insektenarten gut.“ Zu den geschützten Arten zählen beispielsweise besondere Hummeln, Sandbienen, Mauerbienen, also „Salzburger Arten, die alle gefährdet sind und deshalb verbesserte Lebensbedingungen brauchen“.

Fritz Geller-Grimm
Mauerbiene
Fritz Geller-Grimm
Sandbiene
Salix
Alpenhummel
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