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am 12. September

FLEXIBLER UMWELT-80ER: Scheinast kritisiert Stimmungsmache und fehlende Alternativvorschläge der Gegnerschaft

Josef Scheinast - LAbg. Scheinast: Es ist die Verantwortung dieses Landtages, das Leben und die Gesundheit der rund 3.000 Anrainerinnen und Anrainer an der Stadtautobahn zu schützen. Daher brauchen wir die Verordnung zum flexiblen 80er

„Beim flexiblen Umwelt-80er geht es um die Gesundheit von Menschen“, mit diesen Worten lässt der GRÜNE Umweltsprecher LAbg. Josef Scheinast heute, Mittwoch, im Landtagsausschuss in der Debatte zum flexiblen Umwelt-80er aufhorchen.

Sind in der Luft zu viele Schadstoffe, macht das die Menschen krank und führt zu vorzeitigen Todesfällen. Das ist in Studien hinlänglich belegt. Es ist die Verantwortung dieses Landtages, das Leben und die Gesundheit der rund 3.000 Anrainerinnen und Anrainer an der Stadtautobahn zu schützen. Daher brauchen wir die Verordnung zum flexiblen 80er“, so Scheinast.

An die Adresse der GegnerInnenschaft gerichtet, sagt der GRÜNE Umweltsprecher: „Die Gesundheit und die Umweltproblematik ist ihnen offensichtlich völlig egal, solange sie nur Stimmung machen können. Ich habe von ihnen bisher noch keinen einzigen konstruktiven Alternativvorschlag gehört, wie man die Schadstoffe senken könnte!“ Offensichtlich tue sich die GegnerInnenschaft aus polit-strategischen Gründen damit schwer zu akzeptieren, dass der 80er das gelindeste und wirksamste Mittel, um die Schadstoffe zu senken.

Scheinast zitiert aus einem aktuellen Bericht des EU-Rechnungshofs, wonach in der Europäischen Union 400.000 Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung sterben -  zehnmal mehr als im Straßenverkehr. Allein in Österreich verursacht die Luftverschmutzung in Österreich fast 8.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr. Allein Stickstoffdioxid, das hauptsächlich von Dieselfahrzeugen verursacht wird, ist in Österreich für 660 vorzeitige Todesfälle pro Jahr verantwortlich. Der Anteil des Verkehrs an der Luftverschmutzung beträgt rund 80 Prozent.

Der Rechnungshof fordert von der EU-Kommission richtigerweise mehr Geld für die Luftverbesserung und eine Verschärfung der Schadstoffgrenzwerte. Salzburg habe mit dem Umwelt- und Gesundheits-80er eine richtige Maßnahme gesetzt, ist Scheinast überzeugt.