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am 8. Oktober

GRÜNE fordern Begrünung des geplanten Dienstleistungszentrums

Martina Berthold - UN-Sonderbericht fordert von der Politik „beispiellose Änderungen in Sachen Klimaschutz auf allen Ebenen“ – KO Berthold fordert „Schutz gegen Hitze“

Geht es nach Salzburgs GRÜNEN, dann werden beim neuen Dienstleistungszentrum am Hauptbahnhof wirkungsvolle ökologische Hitzeschutzmaßnahmen eingeplant: „Der Klimawandel ist in vollem Gange, dieser Tatsache müssen wir ins Auge schauen. Begrünte Fassaden und Dächer, aber auch begrünte Innenhöfe sind ein guter Schutz gegen Hitze. Bei Projekten wie dem neuen Dienstleistungszentrums des Landes sollten derartige Maßnahmen von vornherein mitgeplant werden“, fordert die GRÜNE Klubobfrau LAbg. Martina Berthold, die hier das Land auch in seiner Vorbildfunktion in der Pflicht sieht. Eine entsprechende Initiative der GRÜNEN soll am kommenden Mittwoch bei den Ausschussberatungen des Landtags beschlossen werden. 


Rückenwind bekommt die GRÜNE Forderung durch den aktuellen Sonderbericht des UNO-Weltklimarates, der eine ebenso deutliche wie dramatische Botschaft enthält: Die nächsten Jahre sind die letzte Chance, in Sachen Klimawandel drohende katastrophale Entwicklungen zu verhindern! Von der Politik fordern die Vereinten Nationen "schnelle, weitreichende und beispiellose Änderungen in allen gesellschaftlichen Bereichen". 

Grüne Gebäude, gutes Klima


"Gerade in der Stadt werden wir den Klimawandel intensiv spüren - der vergangene Sommer hat uns das vor Augen geführt: Asphalt, Beton, Fassaden und Dächer heizen den urbanen Raum auf. Zwar lässt die intensive Flächennutzung nur wenig Raum für Grünflächen und Bepflanzungen, Fassaden und Dächer bergen aber ein riesiges Potential für lebendiges Grün - und somit für den Hitzeschutz", sagt Berthold.

Begrünte Dächer und Fassaden sorgen zum Beispiel dafür, dass sich die Umgebungstemperatur um bis zu drei Grad Celsius abkühlt. Darüber hinaus entlasten Grünflächen die Kanalisation bei Starkregen. "Wir als Land Salzburg müssen mit gutem Beispiel vorangehen: Mit dem Bau des neuen Dienstleistungzentrums haben wir die Chance, gleichzeitig etwas fürs Klima, für die Lebensqualität in unserer Stadt und für die Gesundheit unserer vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu tun", so Berthold.