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am 23. Juni

Grüne rufen zur Unterstützung des Klimavolksbegehrens auf

Kimbie Humer-Vogl - Es braucht jetzt ein lautes zivilgesellschaftliches Zeichen: Je mehr Stimmen, desto mehr Rückenwind für den Klimaschutz!

„Die Klimakrise ist in vollem Gange. Österreich ist von den Folgen der Erderhitzung massiv betroffen“, ist die GRÜNE Klubobfrau Kimbie Humer-Vogl überzeugt: Verschmutzte Gewässer, Ernteausfälle, Wetterextreme wie Hochwasser und Dürreperioden, Waldbrände und Murenabgänge sowie vermehrter Schädlingsbefall seien nur einige Beispiele dafür. „Gegen diese Krise wird es keine Impfung geben – es wird Zeit, dass wir ihr unsere volle Aufmerksamkeit widmen“, so Humer-Vogl. „Mit dem Klimavolksbegehren wird dem Ruf nach einer Klimawende Ausdruck verliehen. Wir rufen alle Menschen auf, das Klimavolksbegehren zu unterzeichnen.“

Die Eintragungswoche für das Volksbegehren hat gestern, Montag, begonnen. Unterschreiben kann man bis 29. Juni. Eine zentrale Forderung ist ein Klimaschutzgesetz. Das Grundrecht auf Klimaschutz soll Teil der Verfassung werden. Neben einem Klimacheck von Gesetzen und Verordnungen ist auch der Ausbau und die Vergünstigung des öffentlichen Verkehrs vorgesehen.

Ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft sei nun nötig, um die Klimakatastrophe zu verhindern, betont die GRÜNE Klubobfrau: „Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung weiß, dass rasch gehandelt werden muss. Die Klimakatastrophe kommt viel schneller als gedacht. Es braucht jetzt ein starkes zivilgesellschaftliches Zeichen – je mehr Menschen ihre Stimme erheben, desto eher schaffen wir die notwendige klimapolitische Wende.“

LAbg. Simon Heilig-Hofbauer, KO LAbg. Kimbie Humer-Vogl und LAbg. Josef Scheinast