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am 10. September

KLIMASCHUTZ: SALZBURGS GRÜNEN-SPRECHER FÜR „ZUSÄTZLICHE KLIMAMILLION“

Heinrich Schellhorn - Landessprecher Heinrich Schellhorn möchte Umstieg auf Erneuerbare beschleunigen - Klimaschutz ressortübergreifend „in allen Bereichen“ forcieren

„Die Überhitzung unseres Klimas ist die größte gesellschaftliche Herausforderung, vor der wir derzeit stehen. Dem muss die Politik auch in den Budgets Rechnung tragen“, erklärt Salzburgs GRÜNEN-Sprecher und Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, seines Zeichens in der Landesregierung ressortzuständig für den Klimaschutz. Er fordert deshalb für das nächste Budget eine Klimamillion zusätzlich: „Wir müssen die Energiewende auch in Salzburg stärker vorantreiben. Schon allein aus finanziellen Gründen ist das gut investiertes Geld: Jeder Cent, den wir jetzt in den Klimaschutz stecken, erspart uns in der Zukunft millionenhohe Strafzahlungen“, ist Schellhorn überzeugt.

Die zusätzliche Klimamillion will der Klimaschutzreferent unter anderem in die Energieförderungen stecken: „Am Umstieg auf Erneuerbare führt kein Weg vorbei. Je eher wir das angehen, desto besser fürs Klima und auch unsere Finanzen. Immerhin gibt Salzburg derzeit jedes Jahr 800 Millionen Euro für den Import fossiler Energieträger aus. Das ist Geld, das derzeit ins Ausland fließt, und bei einem Umstieg auf Erneuerbare im Land bleiben würde.“

Zugleich plädiert der Grüne Landessprecher dafür, Klimaschutz generell breiter zu denken: „Jetzt im Nationalratswahlkampf wird oft die Forderung nach einem Klimaschutzressort oder einem Klimabudget laut. Eine gute Idee, die aber nicht dazu führen darf, dass sich sonst niemand mehr verantwortlich fühlt. Die Zuständigkeit für den Klimaschutz lässt sich nicht in ein Ressort oder auf einen Budgetposten abschieben. Wir wissen, dass die großen Herausforderungen beim Verkehr, in der Landwirtschaft, in der Raumordnung mit ihrer Flächenversiegelung und Zersiedelung sowie beim Wohnbau mit seinem großen Bestand an unsanierten Gebäuden und den fossil betriebenen Heizsystemen liegen. Klimaschutz ist eine Querschnittsmaterie, die uns mittlerweile in allen Bereichen betrifft – egal, ob im Beruf, in der Freizeit oder in der Politik. Für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und zur Vermeidung unvorhersehbarer Folgen sind wir letztlich alle gemeinsam zuständig.“