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am 5. Juni

„Mr. Tempo 140“-Hofer und Windkraft-Gegnerin-Svazek machen auf Klimaschutz: Unglaubwürdiger geht’s nicht!

Kimbie Humer-Vogl - Nein zur Windkraft. Nein zur Reduktion der Abgase durch Tempolimits. Nein zu CO2-Steuern. Und plötzlich machen Marlene Svazek und Norbert Hofer auf Klimaschutz?

„So viel Dreistigkeit hätte ich nicht mal der FPÖ zugetraut. Für einen Aprilscherz ist es definitiv zu spät“, so reagiert die GRÜNE Klubobfrau LAbg. Kimbie Humer-Vogl auf Hofers Ankündigung, den Klimaschutz ins „Zentrum des FPÖ-Programms“ zu rücken.

Die FPÖ ist seit jeher ein Klima-Fossil: „Das hat sie bei unzähligen Abstimmungen und Wortmeldungen auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene unter Beweis gestellt“, erinnert die GRÜNE Klubobfrau, und zählt nur einige Beispiele auf:

Noch vor wenigen Wochen beschimpfte das die FPÖ-nahe Wochenblatt „Zur Zeit“ Klima-Aktivistin Greta Thunberg als „psychisch kranke Göre“. Hofers Vorgänger, der über Ibiza-Gate gestolperte Strache, erläuterte noch im November 2018 in einem Interview, dass es „eine offene Frage sei, inwieweit der Mensch das Klima beeinflussen kann“. Der von der türkis-blauen Ex-Bundesregierung vorgelegte „Nationalen Energie- und Klimaplan“ reicht selbst zur Erreichung der EU-Mindestziele nicht aus. Und Hofer selbst? „Der Verkehrsbereich, für den Hofer zuständig war, ist das Sorgenkind in der österreichischen Klimapolitik. Und Hofer ist nichts Besseres eingefallen, als Tempo 140 auf der Autobahn zu verordnen“, so die GRÜNE Klubobfrau.

Echten Klimaschutz? Gibt’s nur mit den Grünen!

„Was es jetzt braucht, ist eine ehrliche Klimapolitik und die gibt es nur mit uns Grünen. Wir stehen jetzt vor einer Entscheidung, die unser Leben und das Leben unserer Kinder prägen wird: Kämpfen wir um den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen oder sägen wir weiter an dem Ast, auf dem wir sitzen?“, so Humer-Vogl. „Wenn die FPÖ über Nacht vom Saulus zum Paulus des Klimaschutzes mutiert ist, dann wird sie in den kommenden Wochen und Monaten genügend Gelegenheiten haben, sich zu beweisen. Ich persönlich glaube es jedenfalls erst, wenn ich Taten sehe“, so Humer-Vogl.