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am 7. August

Rekordhitze: Klimaschutz hat jetzt oberste Priorität!

Heinrich Schellhorn - Landesprecher LH-Stv. Schellhorn: „Hitze-Rekorde stehen in direktem Zusammenhang mit der globalen Erwärmung durch CO2.“ – „Es braucht jetzt eine Klimapolitik, die handelt anstatt nur zu reden!“

„Nichts bedroht unsere Lebensgrundlagen und damit unseren Wohlstand und unsere Sicherheit so sehr wie der Klimawandel: Klimaschutz darf kein Thema für Sonntagsreden mehr sein, sondern muss jetzt oberste Priorität haben – und zwar auf allen politischen Ebenen!“, so äußert sich LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Landessprecher der Salzburger GRÜNEN, zur aktuellen Rekordhitze mit deren unübersehbaren Auswirkungen: „Wasserknappheit in Thalgau, Brände im Lungau und verheerende Ernteeinbußen sind nur einige Beispiele dafür, dass die Vorboten der Klimakrise angekommen sind – mitten in Österreich, mitten in Salzburg! Wir müssen den Fakten ins Auge sehen: Die Hitze-Rekorde stehen in direktem Zusammenhang mit der globalen Erwärmung durch CO2. Schellhorn fordert daher von allen politischen Verantwortlichen verstärkte Klimaschutzmaßnahmen und konsequente Schritte zur Anpassung an die nicht mehr abwendbaren Folgen des Klimawandels ein. 

„Alle Ebenen – die EU, der Bund, die Länder, aber auch die Gemeinden sind akut gefordert zu handeln: Es reicht nicht mehr, Papiere vorzulegen und ‚Klein-Klein-Maßnahmen‘ zu setzen – es braucht jetzt eine Politik, die macht anstatt nur zu reden. Denn klar ist: Je später wir handeln, desto verheerender sind die Auswirkungen der Erderhitzung und desto höher sind die gesamtgesellschaftlichen Kosten“, warnt Schellhorn eindringlich. 

Landwirtschaft, Energie, Wohnbau: Ans Klima anpassen – Maßnahmen setzen!

Mit der konsequenten Umsetzung des Masterplans Klima + Energie und der Strategie zur Anpassung an den Klimawandel ​ stellt sich Salzburg der Herausforderung des globalen Wandels auf regionaler Ebene und bereitet sich auf die bereits eingetretenen und die zu erwartenden klimatischen Veränderungen mit all ihren Facetten und Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Bereiche vor. „Aber auch wir müssen uns überlegen, was es zusätzlich braucht – begonnen von Klimaschutzmaßnahmen in großen Unternehmen, beim Wohnbau, der Energiegewinnung etc., über Anpassungsschritte in der Landwirtschaft, bis hin dazu, was jeder und jede einzelne im Alltag zum Klimaschutz beitragen kann“, so Schellhorn. Für ihn ist jedenfalls klar, dass u.a. ein massiver Ausbau der E-Mobilität sowie der Photovoltaikanlagen erforderlich ist. „Auch an der Windkraft in Salzburg darf kein Weg vorbeiführen“, betont der GRÜNE Landessprecher.