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am 30. Juli

REPARIEREN STATT WEGWERFEN FÜR DEN KLIMASCHUTZ!

Heinrich Schellhorn - Leonore Gewessler und Heinrich Schellhorn besuchen Reparaturbetrieb „Schmaus & Browse“ und betonen: „Wer repariert statt wegwirft, trägt viel zum Klimaschutz bei.“

„Wer Elektrogeräte repariert statt wegwirft schützt das Klima, hilft, wertvolle Ressourcen zu sparen und schafft regionale Arbeitsplätze“, waren sich Klimaministerin Leonore Gewessler und der GRÜNE Landessprecher LH-Stv. Heinrich Schellhorn anlässlich ihres Salzburg-Besuchs diese Woche einig. Dieser startete mit einem gemeinsamen Termin in der Bachstrasse 70 im Salzburger Stadtteil Gnigl. Dort befindet sich die Reparatur-Annahmestelle PC-OK und das Bistro Schmaus & Browse. Beide sozialökonomischen Betriebe werden von anderskompetent GmbH geführt. Allein in diesem Jahr wurden dort schon rund 600 PCs, Laptops und Tablets repariert. Die Reparatur-Annahmestelle ist Partnerbetrieb für den erfolgreich angelaufenen „Reparaturbonus“ des Landes Salzburg.

Mit Reparaturbonus bereits 3.000 Geräte vor dem Müll gerettet
 
„Der Salzburger Reparatur-Bonus ist eine Erfolgsprojekt“ freut sich Heinrich Schellhorn. Unter seiner Ressortverantwortung wurde der Reparaturbonus im Dezember 2019 gestartet. Seither gibt es nicht nur in der PC-OK Werkstatt in Gnigl viel zu tun. „Bis jetzt konnten damit in Salzburg über 3.000 Elektrogeräte repariert und knapp 200.000 Euro an Reparaturbonus ausbezahlt werden. 198 Partnerbetriebe sind bei der Aktion ‚Reparieren statt wegwerfen‘ mittlerweile dabei“, so Schellhorns Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Es besteht großes Interesse daran Geräte vor dem Elektroschrott zu bewahren, es braucht nur die richtigen Anreize dafür“. Bis zu 100 Euro im Jahr kann ein Haushalt zurückbekommen, wenn beschädigte Geräte bei Partnerbetrieben im Land repariert werden.

Klimaschutzministerin fördert Kreislaufwirtschaft
 
Auch Klimaschutzministerin Leonore Gewessler zeigt sich von dem Salzburger Reparaturbonus angetan: „Hier wird Klimaschutz und Müllvermeidung praktisch gelebt und damit regionale Wertschöpfung geschaffen. Rund 95 Prozent aller elektronischen Geräte können wieder repariert werden - und damit im Kreislauf gehalten werden. Maßnahmen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft sind für den Klimaschutz zentral - das geht über Anreize wie in Salzburg oder die bundesweite Steuersenkung auf kleinere Reparaturen ab Herbst bis hin zum Produktdesign und Kreisläufen in Industrieprozessen, die auch in der EU diskutiert werden. An all diesen Stellrädern müssen wir drehen, um von einer kurzlebigen Wegwerfgesellschaft hin zu nachhaltiger Kreislaufwirtschaft zu kommen - und damit unseren Planeten auch für unsere Kinder noch lebenswert zu erhalten.“
 
Die „Reparaturbonus“-Partnerbetriebe in Salzburg sind unter www.reparaturfuehrer.at​ zu finden.​