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am 21. Juni

Salzburger Industriellenvereinigung präsentiert sich als Klimafossil

Josef Scheinast - Energie- und Umweltsprecher Labg. Scheinast: „Bundesregierung erfüllt gerade mal die Mininmalanforderungen in puncto Klimawandel. IV-Kritik ist völlig überzogen und rückwärtsgewandt.“

„Mit Aussagen wie diesen präsentiert sich die Salzburger Industriellenvereinigung ausgerechnet im Zukunftsfeld der Erneuerbaren Energien und des Klimaschutzes als Verhinderer von Fortschritt und Innovation. Gerade die IV sollte die wirtschaftlichem Chancen erkennen“, kritisiert der GRÜNE Umweltsprecher Labg. Josef Scheinast die Dinosauriermentalität der IV. 

Hintergrund: Die Salzburger Industriellenvereinigung hat heute, Mittwoch, öffentlich scharfe Kritik an der Klimastrategie der Bundesregierung geübt. Sie hält die schwarz-blauen Klimaziele für „überzogen“ - und fordert mehr Wasserkraft statt Photovoltaik. Für die GRÜNEN ist diese Kritik „nicht nachvollziehbar und völlig rückwärtsgewandt“.  

Denn momentan erfülle die Bundesregierung gerade mal die Minimalanforderungen in puncto Klimaschutz und Energiewende. „Wenn Österreich nicht zum Klimafossil werden will, braucht es mehr, nicht weniger Klimaschutz!“, ist Scheinast überzeugt. Salzburg habe sich mit dem Masterplan Klima.Energie 2050 ambitionierte Ziele gesetzt, die mindestens ebenso ambitioniert verfolgt würden. „Daran sollte sich die Industriellenvereinigung ein Beispiel nehmen“, so Scheinast.