gruene.at
Navigation:
am 30. November

TEMPO 140: Diese FPÖ fährt den Klimaschutz mit Vollgas an die Wand

Heinrich Schellhorn - Landessprecher LHStv. Schellhorn: "Unser Grundwasserspiegel ist dramatisch niedrig, die Bauern kämpfen mit Ernteausfällen, die Gletscher verschwinden. Was muss noch alles passieren, damit endlich auch die FPÖ versteht, was mit dem Klima auf dem Spiel steht?"

„Die Befunde über den Zustand unseres Klimas und damit über die Zukunft unserer Lebensgrundlage nehmen praktisch im Wochentakt an Dramatik zu. Und dann fällt dem FPÖ-Teil der Bundesregierung drei Tage vor Beginn der nächsten UN-Klimakonferenz nichts Besseres ein, als eine Tempo-140-Strecke auch für Salzburg zu planen. Deutlicher kann eine Regierungspartei nicht zeigen, dass ihr der Klimaschutz vollkommen egal ist.“ Mit diesen Worten kommentiert LHStv. Heinrich Schellhorn, Landessprecher der Grünen, das heute, Freitag, von FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker angekündigte Vorhaben.

Am Montag beginnt die nächste UN-Klimaschutzkonferenz im polnischen Katovice. Was im Vorfeld an Befunden auf den Tisch gelegt wurde, ist alles andere als ein Grund zur Beruhigung: Werden die Anstrengungen in puncto Klimaschutz nicht schleunigst um ein Vielfaches (!) gesteigert, kommt eine Erdüberhitzung von fünf Grad auf uns zu. "Wir haben gerade einen Hitzesommer hinter uns, der unseren Grundwasserspiegel auf bedenkliche Maßnahme gesenkt hat. Bei der heurigen Kartoffelernte gibt es Einbußen um bis zu zwei Drittel. Glescher verschwinden, ganze Arten sterben aus, die Natur nimmt an allen Ecken und Enden schon jetzt massiv Schaden“, meint Schellhorn, der sich fragt: „Was muss eigentlich passieren, dass diese FPÖ kapiert, was sie mit ihrer Ingoranz aufs Spiel setzt?"