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am 5. Juni

Trinkwasser ist keine Handelsware, sondern ein Grundrecht!

Josef Scheinast - LAbg. Scheinast ortet Handlungsbedarf in Salzburg: „Auch Salzburg ist keine Insel der Seligen. Der Klimawandel stellt die Wasserversorgung vor große Herausforderungen.“

Es ist im wahrsten Sinn des Wortes in aller Munde – das Wasser. Heute, Mittwoch, war es auf Initiative der SPÖ auch Thema im Landtag. „Unser Wasser gehört allen, ebenso der freie Zugang zum Wasser. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und drohender Wasserknappheit wird es noch notwendiger, der Privatisierung von Wasser ein für alle Mal den Riegel vorzuschieben. Trinkwasser ist keine Handelsware, sondern ein Grundrecht und unser aller Lebensgrundlage“, sagt der Grüne Landtagsabgeordnete Josef Scheinast.

„Nur in öffentlicher Hand ist das auch dauerhaft möglich“, so Scheinast in seiner Wortmeldung. Dass das Wasser in Salzburg genossenschaftlich organisiert ist, sei „eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte. Daran müssen wir unbedingt festhalten“, sagt er.

Aber auch Salzburg sei „keine Insel der Seligen“: „Die beginnenden Versorgungsprobleme durch den Klimawandel, wie der Flachgau sie letzten Sommer erlebt hat, sowie die zunehmende Verschmutzung durch Hormone, Überdüngung und Mikropartikel stellen uns vor große Herausforderungen. Dem müssen wir etwas entgegensetzen“, fordert der Grün-Abgeordnete. So müsse etwa die Infrastruktur auf den steigenden Spitzenverbrauch in Hitzezeiten ausgerichtet werden. Das Land müsse zeitgerecht überlegen, wie die Ressource Wasser in Zukunft aufgeteilt werden soll – Vorrang müsse immer die Trinkwasserversorgung haben!