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am 25. Juli

Waldbrände, Hitzetote, Wassermangel: Österreich muss aufwachen bevor es zu spät ist!

Josef Scheinast - Scheinast: „Wir können es uns nicht leisten, dass Klimaschutz eine Frage der Ideologie ist. Klimaschutz ist nämlich vor allem eins: eine Generationen- und Gerechtigkeitsfrage. Denn wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen des Klimawandels spürt und die letzte, die noch etwas dagegen tun kann."

In Griechenland, Lettland und Schweden toben Waldbrände, die Zahl der Hitzetoten steigt, österreichische Bauern klagen über extreme Trockenheit und Ernteausfälle: „Wann, wenn nicht jetzt, wacht Österreichs Bundesregierung aus dem Tiefschlaf auf?“, fragt sich der GRÜNE Umweltsprecher LAbg. Josef Scheinast und kritisiert: „Anstatt der Tatsache ins Auge zu blicken, dass wir uns bereits mitten in der Klimakrise befinden und den Klimaschutz endlich zur obersten Priorität zu erheben, präsentiert sich die Bundesregierung als rückwärtsgewandtes Klimafossil!“ Anders könne man die die schwarz-blauen Vorhaben wie Tempoerhöhungen auf der Autobahn oder das Standort“entwicklungs“gesetz, das die Umweltzerstörung erleichtert, nicht deuten. „Wer heute angesichts der unübersehbaren Situation unseres Planeten allen Ernstes mehr Lärm, mehr Staub, mehr Schadstoffe, mehr Ressourcenverbrauch und mehr Geschwindigkeitsterror durch eine völlig unnötige Anhebung des Tempolimits auf Autobahnen von 130 auf 140 km/h verursachen will, handelt schlicht und ergreifend verantwortungslos!“, so Scheinast. „Wir können es uns nicht leisten, dass Klimaschutz eine Frage der Ideologie ist. Klimaschutz ist nämlich vor allem eins: eine Generationen- und Gerechtigkeitsfrage. Denn wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen des Klimawandels spürt und die letzte, die noch etwas dagegen tun kann", so Scheinast.

Die GRÜNEN fordern die Regierung seit Jahren auf, endlich wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu setzen. Bisher ohne nennenswerte Erfolge. „Bisher erfüllt die Bundesregierung gerade mal die Minimalanforderungen in puncto Klimaschutz und Energiewende“, so Scheinast. „Wenn wir uns nicht in die totale Katastrophe katapultieren wollen, braucht es jetzt einen massiven Turbo für den Klimaschutz!“, ist Scheinast überzeugt. Salzburg habe sich mit dem Masterplan Klima.Energie 2050 ambitionierte Ziele gesetzt, die mindestens ebenso ambitioniert verfolgt würden. „Daran sollte sich die Bundesregierung ein Beispiel nehmen – und zwar unverzüglich“, so Scheinast.