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am 29. Juli

WELTERSCHÖPFUNGSTAG: Lippenbekenntnisse und Festspielreden reichen nicht mehr!

Kimbie Humer-Vogl - Klubobfrau LAbg. Humer-Vogl: „Die Klimakrise überrollt uns, wenn wir nicht endlich auch die Ursachen der Klimakrise bekämpfen.“

„Hitzewellen, Dürren, Starkregenfälle, Muren, Hochwasser – noch nie hat sich das Klima auf dem gesamten Planeten so schnell verändert wie im vergangen Jahrhundert. Und noch nie war die Klimakrise so sichtbar wie dieser Tage. Ich frage mich: Wie viele Warnsignale brauchen wir noch, bevor wir endlich die Ursachen der Klimakrise bekämpfen? Lippenbekenntnisse und Festspielreden reichen nicht mehr“, meldet sich die GRÜNE Klubobfrau LAbg. Kimbie Humer-Vogl zum heutigen „Welterschöpfungstag“ zu Wort. Mit diesem Tag hat die Menschheit die natürlichen Ressourcen der Erde für dieses Jahr rechnerisch verbraucht und somit ökologisch „auf Kredit“. Der Welterschöpfungstag fällt damit drei Tage früher als im vergangenen Jahr und sogar zwei Monate früher als vor 20 Jahren.

Humer-Vogl kritisiert, dass bisher die Bereitschaft größer war, die Folgen der Klimakrise zu bekämpfen als deren Ursachen: „Millionen wurden in teure Hochwasserschutzprojekte gesteckt. Zum Glück! Denn so konnte bei den jüngsten Wetterturbulenzen das Schlimmste verhindert werden. Doch gleichzeitig sehen wir, dass uns der Klimawandel überholt: Die Auswüchse lassen sich kaum noch eindämmen. Wir müssen endlich unser Augenmerk verstärkt darauf richten, den Klimawandel an seinen Wurzeln zu bekämpfen“, so die GRÜNE Klubobfrau.

Es ist nur eins teurer als Klimaschutz: Kein Klimaschutz!

Österreich verfehlt seit Jahren die gesetzlichen Treibhausgas-Höchstmengen, die das nationale Klimaschutzgesetz vorgibt: „Wenn Ex-Bundeskanzler Kurz und Ex-Umweltministerin angebliche Klimaschutz-Erfolge der letzten Bundesregierung bejubeln, ist das einfach nur lächerlich. Von einer ‚Trendwende‘ kann keine Rede sein. Wir sind noch nicht mal annähernd dort, wo wir sein müssten“, so die GRÜNE Klubobfrau.

Es sei nur eins teurer als Klimaschutz: „Nämlich KEIN Klimaschutz, wie die Strafzahlungen in Milliardenhöhe“, gibt Humer-Vogl zu bedenken. „Es ist an uns, jetzt an das gute Leben der heute lebenden und der kommenden Generation zu denken. Und daraus folgen Taten für den Klimaschutz, ohne Wenn und Aber!“