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am 15. September

AUSSCHUSS: GRÜNE WOLLEN CO2-FUSSABDRUCK FÜR LANDESVERWALTUNG ERHEBEN

Josef Scheinast - Die öffentliche Hand soll Vorbild für alle sein, indem sie beispielhaft im Klimaschutz vorangeht.

„Auch die Landesverwaltung ist ein wichtiger Motor für die Klimawende. In den Bereichen Energie, Fuhrpark, Dienstreisen, Arbeitsweg, Beschaffung sowie Kantine und Abfall gibt es ein enormes Einsparungspotential, das noch besser genutzt werden kann.“ LAbg. Josef Scheinast, Umwelt- und Klimaschutzsprechsprecher der GRÜNEN im Landtag, will die bereits bestehenden Maßnahmen nun um einen CO2-Rechner für die Landesverwaltung ergänzen. Bei der morgigen Ausschusssitzung bringt er dafür den entsprechenden Prüfantrag ein.

Erfolgreichen Salzburger Klimapolitikweg weitergehen

„Die Klimapolitik in Salzburg wird seit Jahren erfolgreich vorangetrieben. Ein Klima-Fußabdruck für die Landesverwaltung ist eine sinnvolle Ergänzung der bereits bestehenden Impulse.“ Vorbild ist für Scheinast das Hamburger Modell. Dort wird die Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 weitgehend CO2-neutral organisiert. Grundlage dafür ist die Erfassung des CO2-Fußabdrucks. „Maßnahmen zum Klimaschutz sind von immenser Bedeutung. Die öffentliche Hand in Salzburg strebt eine treibhausgasneutrale Verwaltung an, der CO2-Abdruck hilft, die wesentlichsten Maßnahmen zu erkennen und dort anzusetzen.“, so der GRÜN-Abgeordnete.

Grundlage für Impulse nach 2030

„Der Klima-Fußabdruck liefert laufend ein genaues Bild der Realität und skizziert, in welchen Bereichen man gut unterwegs ist und wo es Verbesserungspotential gibt“, so Scheinast. „Er dient also als Grundlage um Maßnahmen zu setzen, die Fortschritte zu bewerten und wo nötig nachzubessern.“ Außerdem könne die Zielerreichung mit dem Klima-Fußabdruck laufend kontrolliert werden, was wichtig sei für zukünftige Impulse: „Das bedeutet nämlich, dass man auch für die Zeit nach 2030 auf Basis der Beobachtungen noch klarere Maßnahmen für mehr Klimaschutz setzen kann. Und die werden wir benötigen.“