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am 10. März

Absagen wegen Corona: Schellhorn sagt Kulturbetrieben Unterstützung zu

Heinrich Schellhorn - „Wir müssen die schwierige Situation gemeinsam meistern.“

Dass wegen des Corona-Virus in den nächsten Wochen zahlreiche Veranstaltungen abgesagt werden müssen, bringt auch Salzburger Kulturbetriebe zum Teil in arge Bedrängnis. Salzburgs Kulturreferent LHStv. Heinrich Schellhorn lässt deshalb derzeit alle Möglichkeiten der Hilfestellung prüfen. So sollen beispielsweise offene Förderraten möglichst schnell ausgezahlt werden, um Liqiditätsengpässe zu vermeiden, auch Ausfallsentschädigungen des Bundes nach dem Epidemiegesetz werden geprüft. „Die Salzburger Kultureinrichtungen brauchen jetzt unsere Unterstützung und können auf die Kulturpolitik zählen“, so Kulturreferent Schellhorn.

Unser gewohntes Leben wird sich in den kommenden Wochen zum Teil deutlich verändern. Viele Veranstaltungen, Vorstellungen und Konzerte werden gerade abgesagt. Vor allem Kultur-Einrichtungen sind davon in besonderem Maße betroffen“, erklärt Schellhorn.  Wie bekannt, hat heute Vormittag Gesundheitsminister Rudi Anschober gemeinsam mit Bundeskanzler Kurz und Innenminister Nehammer bekannt gegeben, dass zur Eindämmung der Corona-Virus-Infektionen auch in Österreich weitreichende Maßnahmen gesetzt werden. So sollen ab morgen bis Anfang April alle Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Personen und alle Outdoor-Veranstaltungen mit über 500 Personen abgesagt werden. Davon sind auch in Salzburg zahlreiche Kulturveranstaltungen betroffen. „Diese Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind unangenehm, aber notwendig“, betont LH-Stv. Schellhorn. 

Um der Salzburger Kulturszene zu helfen diese schwierige Situation zu meistern, „bereiten wir gerade verschiedene Maßnahmen vor“, kündigt der Kulturreferent an. In einem ersten Schritt ist der Kontakt zu allen betroffenen Kultureinrichtungen wichtig, um zu erheben wer in welchem Maße betroffen ist und in welchen Fällen eventuell Versicherungen greifen könnten. „Wir bemühen uns zudem alle offenen Förderraten möglichst schnell auszubezahlen, damit es bei den Kulturbetrieben durch Einnahmenausfälle zu keinen Liquiditätsengpässen kommt“, berichtet Heinrich Schellhorn über erste Sofortmaßnahmen. „Darüber hinaus prüfen wir die Möglichkeit von Ausfallsentschädigungen. Dabei gibt es eventuell auch Ansprüche zur Vergütung des Verdienstentgangs nach dem Epedemiegesetz“, so Schellhorn abschließend.