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am 11. März

Landtag spricht sich für „fair pay“ in der Kultur aus – FPÖ dagegen

Simon Heilig-Hofbauer - Kultursprecher LAbg. Heilig-Hofbauer: „Wir treiben das Thema ‚fair pay‘ gemeinsam mit Staatssekretärin Lunacek voran.“

Für eine faire Entlohnung in den Kulturbetrieben und für Kunstschaffende hat sich der Salzburger Landtag heute, Mittwoch, mehrheitlich ausgesprochen. Erfreut darüber zeigt sich der GRÜNE Kultursprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer: „Viele Salzburger Kulturschaffende arbeiten unter prekären Bedingungen. Mit dem heutigen Beschluss haben wir ein klares Zeichen dafür gesetzt, das verbessern zu wollen. Weil Kulturarbeit Arbeit ist und faire Entlohnung verdient.“ 

Damit unterstützt der Salzburger Landtag auch die Bemühungen von Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek, die FAIR PAY zur kulturpolitischen Priorität erklärt hat. Erstmals findet sich dieses Thema im Programm der Bundesregierung. „Gemeinsam mit Staatssekretärin Luacek und Landeskulturreferent Schellhorn treiben wir fair pay auch in Salzburg voran“, so Heilig-Hofbauer. „Zusammen mit den kulturellen Interessensvertretungen, dem Salzburger Landeskulturbeirat sowie den Kommunen werden wir eine Finanzierungs- und Förderperspektive für faire Entlohnungen im Salzburger Kunst- und Kulturbereich erarbeiten“. 

Nachsatz: „Ablehnung kam nur von der FPÖ. Deren kulturpolitisches ‚Engagement‘ scheint sich darauf zu beschränken, den Ehrensalut der Prangerstutzenschützen für einen ihrer Abgeordneten zu verteidigen“.