gruene.at
Navigation:
am 19. März

Betreuung in Seniorenhäusern und Behinderteneinrichtungen gesichert

Heinrich Schellhorn - Vorkehrungen für die Pflege und Betreuung wurden getroffen.

Auch in den Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren und für Menschen mit Behinderungen liegt das Hauptaugenmerk darauf, die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu verhindern und zur Eindämmung der Verbreitung beizutragen“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. Die Sozialabteilung des Landes steht dazu mit den Sozialorganisationen in Kontakt und unterstützt diese dabei durch mit der Landessanitätsdirektion abgestimmte Empfehlungen, Checklisten und Leitfäden. „Die ohnehin hohen Hygienestandards in den Salzburger Einrichtungen sind hier eine Hilfe, und die Einrichtungen wissen, was sie noch zusätzlich tun können.“, weiß Schellhorn.

Keine Besuche möglich

Besuche in den Seniorinnen- und Seniorenwohnhäusern sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen durch Angehörige sind aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheitsverbreitung nicht möglich. „Das findet auch Verständnis bei den Menschen, denn der Schutz von Menschen mit einem hohen Risiko im Fall einer Erkrankung hat absoluten Vorrang,“ so Schellhorn. Umso wichtiger ist für den für Soziales und Pflege zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter, dass sich die Salzburgerinnen und Salzburger auf eine gute Vorbereitung und ein abgestimmtes Vorgehen der Einrichtungen verlassen können und so in dieser Zeit eine Sorge weniger haben.

Auch in Notfällen ist die Betreuung gesichert

Neben den Vorkehrungen zur Vermeidung einer Infektion gibt es auch klare Informationen für den Fall der Fälle, damit alle Beteiligten in den stationären Einrichtungen wissen, was dann in diesem Fall zu tun ist. Auch im Notfall soll so eine Betreuung in der Einrichtung gesichert sein.

Die Sozialabteilung des Landes hat auch die Lagerbestände und den Bedarf für Schutzkleidung und Desinfektionsmittel für die nächsten vier Wochen erhoben und gesammelt dem Landeseinsatzstab mitgeteilt, damit eine zentrale die Versorgung durch den Bund sichergestellt werden kann. „Mein großer Dank gilt gerade jetzt ganz besonders allen, die in Pflege und Betreuung tätig sind, wie auch allen Salzburgerinnen und Salzburgern, die uns bei unseren Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus unterstützen“, so Schellhorn.

Pflegeberatung des Landes bietet telefonische Beratung

Aufgrund der aktuellen Covid 19 Situation kann die Pflegeberatung derzeit keine Beratung im persönlichen Parteienverkehr und Hausbesuche anbieten. Die kostenlosen Beratungsangebote können aber via Telefon in Anspruch genommen werden. Heinrich Schellhorn betont: „Alle Salzburgerinnen und Salzburger, die Fragen und Sorgen rund um Pflege haben, können sich telefonisch an unsere Beratungseinrichtung wenden.“ 

Die Pflegeberatung des Landes steht bei allen Fragen rund um das Thema Pflege zur Verfügung und leistet Hilfestellungen bei der Organisation von Pflege- und Betreuungsangeboten. Sie erreichen die Pflegeberatung des Landes derzeit von Montag bis Donnerstag (8-14 Uhr) unter der Telefonnummer 0662 8042 3533.​