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am 17. November 2017

Höhere Tarifobergrenzen für SeniorInnenwohnhäuser erreicht

Heinrich Schellhorn - Soziallandesrat Heinrich Schellhorn wird Verordnung vorlegen.

Die Salzburger SeniorInnenwohnhäuser können ab 2018 mit mehr Geld rechnen, konkret mit einem Plus von 1,3 Millionen Euro. Das bestätigt der zuständige Soziallandesrat Heinrich Schellhorn heute, Freitag. „Nach intensiven Verhandlungen ist es uns gelungen, die Tarifobergrenzen für die SeniorInnenwohnhäuser zu erhöhen. Durch diese außerordentliche Erhöhung können wir gemeinsam mit den Gemeinden wichtige und notwendige Verbesserungen umsetzen“, so Schellhorn. Als zuständiger Landesrat kündigt Schellhorn an, dass er eine entsprechende Verordnung mit einer außerordentlichen Erhöhung des Pflegetarifes um einen Euro pro Tag mit Inkrafttreten 1.1.2018 der Regierung zur Beschlussfassung vorlegen werde. 

Die Träger der Salzburger SeniorInnenwohnhäusern berichten bereits seit Jahren darüber, dass durch die steigende Pflegebedürftigkeit der BewohnerInnen eine kostendeckende Führung eines SeniorInnenwohnhauses immer schwieriger sei und es zur Sicherstellung der bestehenden Qualität eine Erhöhung der vom Land festgelegten Tarifobergrenzen benötigt. Nach fachlicher Prüfung wurde der Bedarf durch die zuständige Sozialabteilung auch objektiv festgestellt und eine Erhöhung von einem Euro im Pflegetarif als erster Schritt befürwortet. 

„Dass nach fast einem Jahr langwieriger und intensiver Verhandlungen zwischen mir, meiner Abteilung und den Trägern der SeniorInnenwohnhäuser dieser Erfolg gelungen ist, freut mich sehr. Denn die Qualität unserer SeniorInnenwohnhäuser hängt unmittelbar mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort zusammen. Für sie stellt die bessere finanzielle Absicherung der Häuser eine entscheidende Verbesserung dar“, so Schellhorn abschließend.​