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am 12. Februar

Kollektivvertrag: Anschober-Vorschlag für „mehrjähriges Kombipaket“ wäre gute Lösung!

Kimbie Humer-Vogl - Klubobfrau LAbg. Humer-Vogl: „Wir brauchen bis 2030 rund 3.000 zusätzliche Pflegekräfte in Salzburg. Das schaffen wir nur, wenn der Job attraktiver wird!“

Verständnis für die Forderungen der Angestellten im Sozialbereich äußert heute, Mittwoch, die GRÜNE Klubobfrau LAbg. Kimbie Humer-Vogl: „Gerade in einem Bereich, in dem Menschen mit Menschen arbeiten, ist die Arbeit sehr belastend. Gleichzeitig brauchen wir in Salzburg bis 2030 allein in Salzburg 3.000 zusätzliche Pflegekräfte. Das schaffen wir nur, wenn wir die Arbeitsbedingungen wesentlich verbessern. Das von Sozialminister Rudi Anschober vorgeschlagene mehrjährige Kombi-Paket wäre dahingehend ein wichtiger Schritt“, betont die GRÜNE Klubobfrau. 

Ein solches Paket, bestehend aus angemessenen Lohnerhöhungen im einen und Arbeitszeitverkürzungen im anderen Jahr, könne wesentlich dazu beitragen, den Beruf attraktiver zu machen. Weitere notwendige Maßnahmen sind die Entlastung bei den Verwaltungsaufgaben, Dienstplansicherheit sowie mehr Unterstützung für körperlich wie psychisch herausfordernde Situationen. 

„Was Salzburg betrifft, so setzen wir im Sozialressort im Rahmen der Plattform Pflege außerordentliche Erhöhungen der Tarife für die stationäre und die mobile Pflege um. Damit sollen die Arbeitgeber*innen für die Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen schaffen und so die Situation für pflegebedürftige Personen und das Personal verbessern“, so Humer-Vogl. Das Maßnahmenpaket der Pflegeplattform enthalte außerdem viele entscheidende Vorschläge zum Thema Ausbildung und Arbeitsbedingungen, die nun Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt werden müssen.