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am 1. Juli

WEITERER SCHRITT IN RICHTUNG SELBSTBESTIMMUNG: PERSÖNLICHE ASSISTENZ WIRD AUSGEBAUT

Kimbie Humer-Vogl - Mit der Ausweitung der Persönlichen Assistenz sichern wir die Selbstbestimmung und die umfassende gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Im Jahr 2016 als Pilotprojekt gestartet, wird das Angebot der Persönlichen Assistenz für Menschen mit Behinderung im Land Salzburg nun ausgeweitet. Das hat LHStv. und Soziallandesrat Heinrich Schellhorn heute, Mittwoch, angekündigt. Aktuell nehmen 28 Personen die Unterstützung in Anspruch. „Mit der persönlichen Assistenz ermöglichen wir Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben. Durch den Ausbau profitieren zehn weitere Personen von den Assistenzleistungen“ so LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubchefin der GRÜNEN im Salzburger Landtag. Für 2020 stehen insgesamt 1,8 Mio. Euro zur Verfügung, im vergangenen Jahr wurden 878.000 Euro aufgewendet.

Selbstbestimmung und umfassende gesellschaftliche Teilhabe sichern

Persönliche Assistent*innen erledigen jene Tätigkeiten, die Menschen mit Behinderungen nicht selbst ausführen können. Mithilfe ihrer Unterstützung sind Alltagstätigkeiten wieder möglich, wie selbst einkaufen und Mahlzeiten zubereiten, aber auch Freizeitaktivitäten wie Theater- oder Kinobesuche. „Für die meisten von uns ist es selbstverständlich, eigenständig zu entscheiden, wie wir unser Leben gestalten wollen. Mit dem weiteren Ausbau des Assistenz-Angebots wollen wir genau das auch für noch mehr Menschen mit Behinderungen ermöglichen. Damit sichern wir ihre Selbstbestimmung und ihre umfassende gesellschaftliche Teilhabe.“, so Humer-Vogl.

Individuelle Fähigkeiten berücksichtigen

Die Assistenzleistungen werden sehr gut nachgefragt und bedeuten auch eine Entlastung für Angehörige“, so Humer-Vogl. Wichtig sei es immer, dass die Assistenz bedarfsgerecht selbst gewählt werden kann: „Assistenz bedeutet, die individuellen Fähigkeiten und Stärken des einzelnen Menschen zu berücksichtigen und nur dort zu assistieren, wo es notwendig ist“, so die GRÜN-Abgeordnete abschließend.