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am 28. Juli

REGIONALSTADTBAHN SETZT SICH IN BEWEGUNG

Kimbie Humer-Vogl - Mit der Beteiligung des Bundes rückt der Bau der Regionalstadtbahn immer näher - ein verkehrspolitischer Meilenstein und ein weiterer Schritt, um den täglichen Verkehrskollaps im Zentralraum in den Griff zu bekommen.

Seit 30 Jahren ist die Regionalstadtbahn immer wieder Thema. Nun ist es endlich soweit: Die GRÜNE Verkehrsministerin Leonore Gewessler hat heute, Dienstag, bei einem Besuch in Salzburg bestätigt, dass sich der Bund finanziell an der geplanten Regionalstadtbahn beteiligen wird. Die GRÜNEN hatten bereits bei den Regierungsverhandlungen im Jahr 2013 auf eine rasche Umsetzung der Regionalstadtbahn gedrängt.

Mehr Lebensqualität – weniger Stau, Lärm und Abgase 

„Die Salzburger Regionalstadtbahn ist ein Schlüsselprojekt, das wir schon lange unterstützen“, so LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubchefin der GRÜNEN im Salzburger Landtag. Sie zeigt sich erfreut über die Zusage der Verkehrsministerin: „Das ist ein echter Meilenstein für das verkehrsgeplagte Salzburg und bedeutet weniger Stau, Lärm und Abgase und damit mehr Lebensqualität.“ Die Abgeordnete sieht das als ersten Schritt für den Ausbau der schienengebundenen Regionalbahn in den Süden über Rif nach Hallein: „Auch die linke Salzachseite wird dann an den Schienenverkehr angebunden. Der dort ansässigen Bevölkerung wird damit eine schnelle und bequeme Alternative zum PKW geboten.“ 

Weichenstellung für die Stadt der Zukunft

Gerade die COVID-Krise mache deutlich, wie wichtig es sei, Städte ökologisch umzugestalten, so die Abgeordnete. Nicht nur, weil der weitere Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs auch klimafreundliches Wachstum und neue Arbeitsplätz schaffe. „Für die Städte der Zukunft braucht es klima- und umweltfreundliche Ideen und Konzepte, die Menschen und Natur in den Mittelpunkt stellen und auf öffentliche Verkehrsmittel setzen.“