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am 16. März

Regionalstadtbahn: Wo sind Ihre Alternativen, Herr Bürgermeister?

Cyriak Schwaighofer - Klubobmann Schwaighofer: „Wenn Bgm. Schaden das RSB-Projekt zum Entgleisen bringt, muss er sich dringend um einen leistungsfähigen ‚Ersatzverkehr‘ kümmern!“

„Bürgermeister Heinz Schaden macht es sich zu leicht, wenn er die Regionalstadtbahn völlig von der Verkehrslösung abkoppelt und damit das wesentlichste Öffi-Projekt der letzten Jahrzehnte zum Entgleisen bringt. Die Menschen im Wartesaal der politischen Entscheidungen sitzen zu lassen, nur weil der Bürgermeister einen anderen Fahrplan hat, ist inakzeptabel“, sagt Klubobmann Cyriak Schwaighofer und reagiert damit auf die Ankündigung des Stadtbahn-Beauftragten Willi Rehberg, der am kommenden Montag seinen Endbericht präsentieren will.

Ein klares Ja zu Regionalstadtbahn wäre eine echte Weichenstellung für das verkehrsgeplagte Salzburg gewesen. „Wenn Schaden dieses Projekt nun ausbremst, hat er hoffentlich eine gute Antwort, wie er den öffentlichen Verkehr möglichst rasch leistungsfähiger und attraktiver zu machen gedenkt“, so Schwaighofer weiter.

„Vielleicht kommt die Stadt-SPÖ ja doch noch zur Einsicht, dass die Regionalstadtbahn ein probates Mittel zur Lösung der Verkehrsprobleme wäre: Immerhin hat sich die Wiener SPÖ in den 1950ern auch massiv gegen den Bau der U-Bahn in der Hauptstadt gesträubt und ist schließlich doch noch auf den Erfolgszug aufgesprungen“, erinnert der Grüne Klubchef.