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am 29. Juli

VER­KEHRS­SICHER­HEIT: HÄRTERE STRAFEN GEGEN RASER RÜCKEN NÄHER

Kimbie Humer-Vogl - Schnellfahren darf kein Kavaliersdelikt mehr sein. Es geht um unser aller Sicherheit!

Salzburg hat ein Problem mit illegalen Autorennen und schweren Verkehrsunfällen wegen zu schnellen Fahrens. 517 Verletzte und 5 Getötete im Straßenverkehr gab es laut Bericht der Statistik Austria von Jänner bis März 2020 in Salzburg. Laut Verkehrssicherheitsreport 2019 des Kuratoriums für Verkehrssicherheit stirbt alle 21 Stunden ein Mensch auf Österreichs Straßen, pro Stunde wird eine Person schwer verletzt. Dem soll nun mit härteren Strafen gegen Raserei begegnet werden, fordern die GRÜNEN. Unterstützung kam gestern von der zuständigen Verkehrsministerin Leonore Gewessler.

Weniger Tempo – mehr Verkehrssicherheit

„Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass wir in Sachen Verkehrssicherheit Nachholbedarf haben. Die Geschwindigkeit ist dabei einer der Schlüsselfaktoren, um die Straßen sicherer zu machen“ ist LAbg. Kimbie Humer-Vogl, Klubchefin der GRÜNEN überzeugt. Neben deutlich höheren Strafen brauche es verlängerten Führerscheinentzug, ein Vormerksystem, psychologische Gutachten samt Konsequenzen und eine Beschlagnahmung des Fahrzeugs. „Schnellfahren darf einfach kein Kavaliersdelikt mehr sein - zur Sicherheit aller Straßenbenutzer“, so die Abgeordnete. „Es reicht nicht aus, dass die Polizei häufig kontrolliert und damit versucht, die Raser durch ihre Anwesenheit abzuschrecken. Immerhin wurden heuer doppelt so viele Führerscheine entzogen als im Vorjahr“, betont Humer-Vogl. 

Unterstützung von Verkehrsministerium

Unterstützung kommt nun auch von der zuständigen Ministerin: „Dass Leonore Gewessler mir gestern bei ihrem Salzburg-Besuch ihre Unterstützung zugesichert hat, sehe ich sehr positiv. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihrer Rückendeckung etwas weiterbringen werden“, so Humer-Vogl. „Denn jeder Todesfall im Straßenverkehr ist einer zu viel.“