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am 27. Juni

EUROPARK: GRÜNE bleiben bei ihrer Haltung – Europark wird nicht erweitert

Josef Scheinast - „Eine Erweiterung der jetzt schon übermächtigen Europarks steht in krassem Widerspruch zum erfolgreich eingeschlagenen Weg der Ortskernstärkung!“

Keinen Millimeter“ wollen die Grünen in Sachen Europark nachgeben, so kommentiert der GRÜNE Wirtschaftssprecher LAbg. Josef Scheinast den Bericht in den heutigen Salzburger Nachrichten.Ein neuerlicher Verkaufsflächenzuwachs im Europark hätte eine "extrem nachteilige Wirkung" auf kleinere Betriebe in der Stadt und in den Regionen, so Scheinast. Eine Erweiterung des Europarks beeinflusse die Kaufkraftströme bis tief ins Innergebirg hinein.

„Wir haben zum Europark immer eine klare Haltung gehabt und sehen keine Veranlassung an dieser zu rütteln: Der Verdrängungswettbewerb der Großen ruiniert nicht nur die Fachgeschäfte in den Orts- und Stadtkernen, sondern vernichtet dort auch zahlreiche Arbeitsplätze. Wir wollen in Salzburg keine Verödung der Peripherie wie wir sie aus zahlreichen Gegenden in Österreich kennen. ", führt Scheinast aus. Die Landesregierung hat daher in der vergangenen Legislaturperiode nicht nur ein klares Bekenntnis zur Stärkung der Ortskerne abgegeben, sondern auch eine konkrete Offensive gestartet und finanzielle Mittel in die Hand genommen. Eine Erweiterung des jetzt schon übermächtigen Europarks stünde in „krassem Widerspruch zum erfolgreich eingeschlagenen Weg“.

Ein Gutachten, in Auftrag gegeben vom Europark oder Spar, sei für die Grünen jedenfalls keine „seriöse Entscheidungsgrundlage“, so der Grüne Wirtschaftssprecher abschließend.