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am 8. Juli

TOURISMUS: Bettenobergrenze ebnet Weg für mehr Qualität statt Quantität!

Josef Scheinast - Mit dem neuen Gesetz können Gemeinden den Massentourismus eindämmen und damit umweltfreundlichen Tourismus fördern.

Ausgehend von der Stadt Salzburg, die seit Jahren unter Massentourismus und Preiskämpfen durch die Konkurrenzsituation in der Hotellerie leidet, beschließt der Salzburger Landtag heute, Mittwoch, ein neues Gesetz zur Begrenzung der Bettenkapazität. Der Tourismussprecher der GRÜNEN im Salzburger Landtag, Josef Scheinast, begrüßt die Neuregelung: „Das ist eine erste Maßnahme in Richtung Qualitätstourismus, danach kommt die Registrierungspflicht für AirBNB-Unterkünfte.“

Qualitätstourismus statt Preiskämpfen

Derzeit ist für eine Baubewilligung erst ab 120 Zimmern die Widmungskategorie Beherbergungsgroßbetrieb notwendig. „Die Novelle gibt den Gemeinden die Möglichkeit, diese Grenze von 120 auf 60 Betten zu senken. Viele von ihnen wollen einen neuen Weg in Richtung Nachhaltigkeit, Qualität und ökologische Verträglichkeit einschlagen und klagen über zu viel Konkurrenz am Markt, Preiskämpfe und Touristenmassen. Wenn hier nun ein Umdenken in Richtung mehr Qualität im Tourismus Platz greift, dann ist das sowohl für die Bevölkerung als auch für das Klima förderlich“, so der GRÜN-Abgeordnete.