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am 4. Dezember

TOURISMUS: Jetzt braucht Salzburg eine mutige Strategie statt aufgewärmte Rezepte aus der Mottenkiste!

Martina Berthold - Berthold: „Salzburg braucht jetzt eine nachhaltige Tourismusstrategie und rasche Entscheidungen!“ – Bürgermeister Preuner in der Verantwortung!

„Wir müssen den Tourismus wieder in geregelte Bahnen lenken“, stellt die GRÜNE Klubobfrau und Bürgermeisterkandidatin Martina Berthold in Zusammenhang mit der aktuell geführten Debatte fest. Sie unterstützt die von Tourismusexperten Kurt Luger vorgeschlagenen Maßnahmen: „Ich freue mich, dass wir diese Debatte endlich öffentlich führen. Denn so erfreulich der Tourismusboom in Salzburg ist, Maß und Ziel dürfen wir nicht aus den Augen verlieren!“, meint Berthold.

Berthold vermisst mutige Strategie

Sie vermisst momentan eine mutige und zukunftsorientierte Tourismusstrategie in der Stadt, die auf Nachhaltigkeit und Qualität anstatt auf Quantität setze. Diese Strategie müsse auch die Situation der SalzburgerInnen im Blick haben, denn „wir dürfen die Geduld und Gastfreundschaft der Menschen in Salzburg nicht überstrapazieren!“

Tagestourismus regulieren, Verkehrskonzept überdenken 

Für Berthold ist klar, dass der Tagesbustourismus stärker reguliert werden muss: „50.000 Busse pro Jahr sind einfach zu viel für unsere Stadt.“ Sie befürwortet wie Luger höhere Gebühren für Reisebusse. Diese sollten darüber hinaus nicht bis in Zentrum fahren dürfen. Was das Dauerthema Stau angeht, sei der Ausbau der Mönchsberggarage kontraproduktiv: „Dadurch ziehen wir nur noch mehr Autos in unsere ohnehin staugeplagte Stadt. Bürgermeister Preuner setzt mit dem Ausbau der Mönchsberggarage auf eine völlig falsche Strategie. Die Autos der TouristInnen sollten wir schon an Park & Ride-Plätzen vor der Stadt ,abfangen' und den BesucherInnen attraktive Shuttles in die Altstadt anbieten.“

Bürgermeister Preuner in der Verantwortung 

„Für den Tourismus in unserer Stadt braucht es endlich Zukunfts- und Innovationskraft! Diese vermissen wir von Bürgermeister Preuner, der seit 15 Jahren für den Tourismus zuständig ist,“ schließt Berthold.