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am 15. January

AUGE/UG & Berthold fordern 7 Euro brutto für geförderte Mietwohnungen - Steigende Mieten sind kein Naturgesetz!

Martina Berthold, GRÜNE Salzburg - Bgm.-Kandidatin Berthold und Alternative GewerkschafterInnen fordern 7 Euro brutto pro Quadratmeter für geförderte Wohnungen

Seit Jahren vergeht kein Monat ohne neuen Preisrekord auf dem Salzburger Immobilienmarkt. Gleichzeitig stagnieren die Löhne. Leistbares Wohnen ist daher für die Alternativen, Unabhängigen und Grünen GewerkschafterInnen (AUGE/UG) Salzburg eines der zentralsten Themen für die kommende Arbeiterkammer-Wahl, die von 28. Jänner bis 8. Februar in Salzburg stattfindet. Tatkräftige Unterstützung dabei bekommt die AUGE/UG von Martina Berthold, Bürgermeisterkandidatin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN. Gemeinsam fordern sie Bruttomieten von sieben Euro pro Quadratmeter für geförderte Wohnungen. 

Müssen SalzburgerInnen vor noch höheren Wohnkosten schützen!

„Für viele Salzburgerinnen und Salzburger machen die Mieten schon 50 Prozent ihres Einkommens aus. Vor allem junge Menschen und Familien geraten immer stärker unter Druck. Wir müssen handeln und zwar schnell. Wir müssen die Salzburgerinnen und Salzburger vor noch höheren Wohnkosten schützen“, ist Bürgermeisterkandidatin Berthold überzeugt, und fügt hinzu: „Steigende Mieten sind kein Naturgesetz!“

Sie fordert daher eine Mietobergrenze in geförderten Wohnungen von 7 Euro brutto pro Quadratmeter (inkl. Betriebskosten und Heizung): „Das ist ein ambitioniertes Ziel, das ist mir klar. Wien macht es uns mit seiner neuen Bauordnung vor, dass es möglich ist. Das schaffen wir in Salzburg auch“, ist Berthold überzeugt. 

Rauf mit den Löhnen, runter mit den Mieten!

„Die Menschen müssen sich mit ihrem Einkommen das Wohnen wieder leisten können“, fordert auch der Spitzenkandidat der AUGE/UG, Klaus Brandhuber. In den letzten neun Jahren seien die Mieten um 30 bis 40 Prozent gestiegen, die Lohnerhöhungen würden allein schon durch diese Entwicklung aufgefressen. Er unterstützt die Forderung von Martina Berthold nach einer Mietobergrenze im geförderten Mietwohnbau. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Salzburgerinnen und Salzburger wieder mehr Geld im Börserl haben. Das heißt: Rauf mit den Löhnen, runter mit den Mieten!