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am 27. September

WOHNBAU: Grüne fordern rasche und vollständige Aufklärung

Josef Scheinast - Wohnbausprecher LAbg. Scheinast: „Die aktuellen Vorwürfe zeigen, wie notwendig die von uns geforderten sozialen und transparenten Vergabekriterien sind.“

„Wir Grünen fordern rasche und vollständige Aufklärung rund um die aktuellen Vorwürfe, dass bestverdienende und leitende MitarbeiterInnen der GSBW billige Wohnungen zugeschanzt bekommen haben. Der GSWB-Aufsichtsrat muss morgen dringend Licht ins Dunkel bringen“, fordert der Grüne Wohnbausprecher LAbg. Josef Scheinast, der seit langem einen kritischen Blick auf die Vergabepraxis der Gemeinnützigen Wohnbauträger geworfen hat – was vom Rechnungshof im Juni ja auch bestätigt worden war.

„Die GSWB verwaltet rund 23.800 Wohnungen und ist damit ein wesentlicher Faktor am Salzburger Wohnungsmarkt. Um die Versorgung derjenigen Menschen, die besonders auf die Leistungen der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft angewiesen sind, zu gewährleisten, sind soziale, nachvollziehbare und transparente Vergabekriterien ein Gebot der Stunde. Daran führt kein Weg vorbei“, so Scheinast. Er hat bereits vor zwei Wochen im Landtagsauschuss einen Entschließungsantrag mit der Forderung eingebracht, dass  die GSWB Vergabekriterien ausarbeiten solle, die nachvollziehbar, transparent und vor allem auch sozial sind. Diesem Antrag haben allen Parteien zugestimmt. Auch ein hundertprozentiges Einweisungsrecht durch die Stadt, wie von der Bürgerliste/DIE GRÜNEN vorgeschlagen wird, sowie die Gemeinden können sich die Landesgrünen vorstellen.

"Es ist gerade für das Wohnkosten-Hochpreis-Land Salzburg, in dem schon jetzt viele Menschen die Hälfte ihres Einkommens oder mehr fürs  Wohnen ausgeben, enorm wichtig, dass jene Wohnungen, die erschwinglich sind, zielgerichtet bei Personen ankommen, die diese aus sozialen Gründen auch brauchen“, so Scheinast abschließend.


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