Skip to main content
    Barrierefreiheit
28.01.2026 Presseaussendung

AK-Bericht: Kinderbetreuung verschlechtert sich

"Schwarz-Blau kürzt und Familien zahlen die Rechnung."
Simon Heilig-Hofbauer

Ein aktueller Bericht der Arbeiterkammer zeigt: Die Kinderbetreuung in Salzburg entwickelt sich gerade in die falsche Richtung: Weniger Plätze, die mit Vollzeit vereinbar sind, längere Sommer-Schließzeiten und teils hohe Kosten erschweren vielen Familien den Alltag massiv. „Die Zahlen zeigen schwarz auf weiß, wohin die schwarz-blaue Politik führt: Kinderbetreuung wird teurer und schlechter und die Belastung für Familien steigt“, so der GRÜNE Bildungssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer.

 

Besonders dramatisch ist laut AK die Lage bei den unter Dreijährigen: Salzburg liegt mit einer Besuchsquote von 30,7 % weiter sowohl unter dem EU-Ziel von 33 % als auch unter dem Österreich-Schnitt. Gleichzeitig verschlechtert sich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Nur noch 33,5 % der Einrichtungen erfüllen die VIF-Kriterien – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Dazu kommen Ferienprobleme: Über 40 % der Einrichtungen schließen im Sommer teils sechs bis 15 Wochen – das passt in keinen Urlaubsanspruch. Auch finanziell wird es eng: Für eine Ganztagsbetreuung können laut Bericht bis zu 440 Euro pro Monat anfallen, bei unter Dreijährigen reicht die Spannweite ebenfalls von 85 bis 440 Euro, oft zuzüglich weiterer Kosten. Der GRÜNE Bildungssprecher Simon Heilig-Hofbauer sieht die Landesregierung in der Pflicht: „Salzburg braucht mehr ganztägige und ganzjährige Plätze statt schwarz-blaue Kürzungen. Sonst kann von Wahlfreiheit keine Rede sein.

 

Denn statt gegenzusteuern, setzt die schwarz-blaue Landesregierung den Rotstift bei Familien an, etwa bei der Unterstützung für den Kindergartenbus. Heilig-Hofbauer fordert einen verbindlichen Ausbauplan mit klaren Zielen für Öffnungszeiten, Ferienbetreuung und Personal und dass Salzburg endlich alle verfügbaren Bundesmittel konsequent abruft. „Svazek lässt Millionen an Bundesgeldern für die Kinderbetreuung liegen und sorgt gleichzeitig dafür, dass immer weniger Familien sich die Kinderbetreuung leisten können. Das Ergebnis ist eine kinder-, frauen- und wirtschaftsfeindliche Politik.

Simon Heilig-Hofbauer

Klubobfrau-Stellvertreter, Landtagsabgeordneter

[email protected]
Beitrag teilen