EABG: Handlungsauftrag für Salzburg
„Es ist ein klarer Handlungsauftrag an die Salzburger Landesregierung“, kommentiert die GRÜNE Energiesprecherin Martina Berthold das heute von der Bundesregierung präsentierte Erneuerbare-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz (EABG). Darin wird festgelegt, dass in Salzburg bis 2030 gegenüber 2020 zusätzliche 1,100 TWh erneuerbare Stromerzeugung geschaffen werden müssen, davon mindestens 0,550 TWh Photovoltaik, 0,180 TWh Windkraft und 0,100 TWh Wasserkraft. Zusätzlich soll das jährliche geothermische Wärmepotenzial um 0,020 TWh steigen.
„Jetzt braucht es endlich Tempo bei der Energiewende. Mit den schwarz-blauen Rückschritten der letzten Jahre werden wir diese Ziele nicht erreichen“, so Berthold und stellt klar: „Wer bei der Nutzung von Sonne, Wind, Wasser und Geothermie weiter auf der Bremse steht, verspielt unsere Versorgungssicherheit und treibt die Energiepreise nach oben. Denn jede zusätzliche PV-Anlage, jedes Windrad, kurz jede erneuerbare Kilowattstunde macht Salzburg krisenfester und leistbarer. Die Energiewende schützt nicht nur das Klima, sondern auch die Geldbörsen der Menschen.“
Neu für Salzburg ist, dass nun auch Ziele für die Geothermie vorgegeben werden. „Es gilt jetzt alle erneuerbaren Potenziale zu nutzen und die ideologischen Scheuklappen endlich abzulegen“, fordert Berthold von der Landesregierung.