Eder Sommer-Interview: Sozialdemokratische Bankrotterklärung
Kritik gibt es von den GRÜNEN nach dem heute in den SN erschienenen Sommer-Interview des SPÖ-Chefs. „Peter Eder scheint mittlerweile komplett abgehoben zu sein. Zuerst ließ er sich monatelang bitten, den Job als Parteichef zu übernehmen und jetzt macht er klar, dass er nicht bereit ist, auf seine Kammer-Privilegien zu verzichten. Ohne Luxus-Gage und Chauffeur geht es für Eder anscheinend nicht, die Oppositionsrolle ist ihm zu niedrig und offenbar auch finanziell zu schwach dotiert. Das ist eine sozialdemokratische Bankrotterklärung und zeigt auch ein mehr als fragwürdiges Demokratieverständnis“, so der GRÜNE Klubobfrau-Stellvertreter LAbg. Simon Heilig-Hofbauer. „Bei einer Landtagswahl kandidiert man für den Landtag. Wenn Eder von vornherein die Annahme eines Landtagsmandats ausschließt, dann sollte er auch die Spitzenkandidatur jemand anderem überlassen – das wäre wenigstens ehrlich. Sonst bleiben die Wählerinnen und Wähler im Unklaren, wen sie bekommen, wenn sie Eder wählen“, so Heilig-Hofbauer.
Roter Teppich für die FPÖ
„Peter Eder rollt zudem wieder den roten Teppich für die FPÖ aus und dient sich als Vize von Svazek an. Geradezu absurd ist es, wenn er die rückwärtsgewandte Kinderbetreuungspolitik der Blauen lobt. Hier sollte sich Eder besser nochmal in die Studien seiner Kammer einlesen“, so der GRÜN-Abgeordnete. „Posten und Macht zählen für die SPÖ unter Peter Eder offensichtlich mehr als sozialdemokratische Inhalte. Wenigstens hält man damit nicht hinterm Berg“, so Heilig-Hofbauer abschließend.