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02.11.2026 Presseaussendung

GRÜNE fordern geförderte Mietwohnungen in Lehener Straße 1

Haustür mit steckendem Schlüssel in Großaufnahme. der Hintergrund ist grün und verschwommen
"Wir wollen leistbaren Wohnraum für junge Familien schaffen."
Martina Berthold

„Während vor allem Familien und junge Menschen unter den hohen Mietpreisen leiden, sitzt das Land auf einer Immobilie, die seit Jahren leer steht“, kritisiert die GRÜNE Klubobfrau Martina Berthold die Nicht-Nutzung der landeseigenen Lehener Straße 1. In einem dringlichen Antrag fordern die GRÜNEN am kommenden Mittwoch im Landtag, dass das ehemalige Landesblindenheim für leistbare Mietwohnungen genutzt wird. Auf Initiative der GRÜNEN hat der Salzburger Landtag im April 2026 einstimmig beschlossen, das Gebäude auf seine Eignung für leistbares, gefördertes Wohnen prüfen zu lassen. Die nun vorliegende Potenzialanalyse des Landes bestätigt: Geförderter Wohnbau ist an diesem Standort möglich. Die Fachleute des Landes empfehlen ausdrücklich, das bestehende Gebäude zu sanieren und zu erweitern. Nach den Berechnungen des Landes könnten so bis zu 18 Wohnungen und 33 Heimplätze mit insgesamt rund 1.780 Quadratmetern Wohnnutzfläche entstehen. „Der Standort ist geeignet, die Möglichkeiten sind geprüft und die Empfehlungen liegen vor. Es gibt keinen Grund, weiter zuzuwarten. Wir wollen, dass aus dem ehemaligen Landesblindenheim leistbarer Wohnraum wird“, so Berthold.

Hält sich Schwarz-Blau an die eigenen Versprechen?

Für junge Menschen, aber auch für Mitarbeiter:innen der nahegelegenen Salzburger Landeskliniken (SALK), könnten die geförderten Mietwohnungen eine wichtige Perspektive bieten. In Zeiten hoher Wohnkosten und steigenden Wohnbedarfs ist es entscheidend, dass Menschen in Salzburg nicht nur einen Arbeitsplatz finden, sondern sich auch das Leben und Wohnen hier leisten können. „Die Landesregierung hat sich im eigenen Regierungsübereinkommen dazu bekannt, landeseigene Liegenschaften prioritär für leistbaren, geförderten Mietwohnbau zu nutzen. Mit der Lehener Straße 1 hat sie jetzt die Gelegenheit, dieses Versprechen einzulösen. Wir erwarten, dass sie nicht bei schönen Worten bleibt, sondern die Sanierung und Erweiterung auf den Weg bringt und aus dem ehemaligen Landesblindenheim leistbarer Wohnraum wird“, so Berthold abschließend.