GRÜNER Jahresrückblick 2025
Zum Jahresende ziehen die Salzburger GRÜNEN Bilanz über ein turbulentes politisches Jahr. Die Landesregierung hat sich personell verändert, inhaltlich ist sie jedoch auf der Stelle getreten. „Neue Gesichter, alte Rezepte – und die schmecken bitter. 2025 war geprägt von sozialer Kälte und ideenlosen Kürzungen. Schwarz-Blau hat in Salzburg bei Mensch und Natur den Rotstift angesetzt“, resümiert die GRÜNE Landessprecherin Martina Berthold.
Besonders hart traf es den Sozialbereich: Der Pflegebonus wurde gestrichen, die Community Nurses gestoppt, das SALK-Gehaltspaket abgesagt, die Sozialtarife gedeckelt. Erst massiver öffentlicher Druck zwang die Landesregierung zum Einlenken. „2025 hat gezeigt, dass Protest wirkt und das Ende des Pflegebonus um ein halbes Jahr verschoben wird. Das ist aber nur ein Pflaster auf der offenen Wunde und das reicht nicht. Die Pflege braucht endlich ein Gesamtkonzept statt Stückwerk. Dafür kämpfen wir weiter, gemeinsam mit den vielen Betroffenen“, so Berthold.
Auch bei der Kinderbetreuung kürzt Schwarz-Blau am falschen Ende. Die Landesregierung streicht die Unterstützung für die Bildung der Jüngsten und lässt Millionen an Bundesmitteln liegen. „Die Rechnung zahlen Familien: weniger Plätze, schlechtere Betreuung und höhere Kosten. Das ist Politik gegen die Bildungszukunft unserer Kinder“, kritisiert Berthold.
Gleichzeitig wird auch die Energiewende in Salzburg abgebremst. „ÖVP und FPÖ streichen weitere 3,7 Millionen Euro und gießen damit Öl ins Inflationsfeuer. In einer Zeit, in der die Energiepreise Kostentreiber Nummer eins sind, trifft dieses Kürzungsprogramm doppelt hart. Die Landesregierung nimmt den Menschen genau jene Unterstützung weg, die ihnen helfen soll, von teurer fossiler Energie auf günstige erneuerbare umzusteigen“, stellt Berthold klar.
Die GRÜNE Klubobfrau kündigt an, auch 2026 weiterhin an der Seite der Menschen für ein leistbares und nachhaltiges Salzburg zu kämpfen: „Wir lassen nicht locker. Wir stehen für gerechte Pflege, verlässliche Kinderbetreuung und eine Energiewende, die den Namen auch verdient hat. 2026 braucht Lösungen statt Kürzungen.“
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